Maddies Eltern: Hilferuf bei Beckmann

+
Die Eltern der verschwundenen Maddie McCann sind erstmals in einer deutschen Fernsehsendung zu Gast gewesen.

Hamburg - Die Eltern der verschwundenen Maddie McCann sind erstmals in einer deutschen Fernsehsendung zu Gast gewesen. Sie hoffen nach wie vor, ihre Tochter lebend zu finden. 

In der ARD-Talkshow “Beckmann“ (22.45 Uhr) sprachen die Briten Kate und Gerry McCann ausführlich über das Verschwinden ihrer Tochter im Portugal-Urlaub vor vier Jahren. “Wir können Madeleine nicht alleine finden, wir brauchen Hilfe“, sagten sie. Der Gang an die Öffentlichkeit sei ihre einzige Chance.

Die Eltern der verschwundenen Maddie, Kate und Gerry McCann.

Die Eltern hoffen nach wie vor, ihre Tochter lebend zu finden. “Es gibt keine Beweise, dass ihr etwas zugestoßen ist. Wir geben die Hoffnung nicht auf.“ Das Ehepaar zog bei “Beckmann“ einen Vergleich: “Der Fall von Natascha Kampusch ist ein Beispiel, wie unglaublich die Szenarien sein können. Als Eltern kann man nicht aufgeben, bis man weiß, was passiert ist.“ Kate McCann sagte: “Wir wissen nicht mehr über das Geschehen als vor vier Jahren. Außer, dass wir inzwischen ein paar Dinge ausschließen können.“ An diesem Freitag erscheint das Buch “Madeleine. Das Verschwinden unserer Tochter und die lange Suche nach ihr“ von Kate McCann auf Deutsch.

Die McCanns hatten bereits am Dienstag in der “Bild“-Zeitung Auskunft über ihr Seelenleben gegeben: “Unsere Hoffnung ist, dass Madeleine bei jemandem ist, der sie liebt.“

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.