Unsere dringende Kino-Empfehlung

"Mädelsabend": Jetzt kommt "Hangover" für Frauen

Berlin - Hangover war ein enormer Kino-Erfolg und nicht nur für die Männerwelt ein Riesen-Spaß. Mit „Mädelsabend“ kommt jetzt das weibliche Pendant dazu. Unsere dringende Empfehlung - nicht nur für die Frauenwelt.

Es gibt Filme, da geht alles schief – und für den Zuschauer ist’s eine Qual zuzuschauen. Spaßfaktor gleich null. Auch in „Mädelsabend“ geht alles schief. Aber auf so charmante Weise, mit vielen cleveren Seitenhieben, Anspielungen – da steigt der Spaßfaktor rapide.

Vom Freund verlassen, den Traumjob nicht bekommen, ertränkt sich Meghan Miles (Elizabeth Banks) mit ihren Freundinnen im Alkohol; lernt volltrunken den smarten Gordon (James Marsden) kennen, verbringt eine wilde Nacht mit ihm – und wird von ihrem Agenten mit der fröhlichen Botschaft geweckt: Sie ist doch noch im Rennen um ihren Wunschjob als TV-Moderatorin. Voraussetzung: Sie muss möglichst schnell im Studio antanzen. Dumm nur, dass sie sich versehentlich aus der Wohnung des One-Night-Stands ausschließt, ohne Telefon oder Geldbörse – und ihr Auto abgeschleppt wurde.

Was für sie der Beginn eines schier endlosen Albtraums ist, ist für den Zuschauer herrliche Unterhaltung. Wie Elizabeth Banks verkatert im hautengen Partyfummel ihren Weg durch die Großstadt zum Fernsehstudio sucht, dabei zum besten Spezl von harten Drogendealern, zur Masseurin und Fahrraddiebin wird, ist lustig, pfiffig, schräg. Dringende Empfehlung für einen bunten Kino-Mädelsabend.

Katja Kraft

Oscars: Die besten Hauptdarstellerinnen seit 2000

Oscar Hauptdarstellerinnen
Ihren ersten Oscar als beste Hauptdarstellerin bekam Hillary Swank im Jahr 2000 für ihre Rolle als Transsexueller in "Boys Don’t Cry". © dpa
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Basierend auf einer wahren Begebenheit verkörpert Julia Roberts im gleichnamigen Film die taffe Umweltaktivistin Erin Brockovich und wurde dafür im Jahr 2001 mit einem Oscar belohnt. © dpa
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Als erste afro-amerikanische Schauspielerin bekam Halle Berry 2002 als beste Hauptdarstellerin im Drama "Monster's Ball" einen Oscar. © dpa
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Im Jahr 2003 durfte sich Nicole Kidman über die begehrte Trophäe freuen. Als Virginia Woolf in der Literaturverfilmung "The Hours" überzeugte sie die Academy-Jury. © dpa
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Als Mörderin Aileen Wuornos in "Monster" erkennt man Charlize Theron kaum wieder. Ihre schaupielerische Ausnahmeleistung wurde im Jahr 2004 mit einem Oscar belohnt. © dpa
Fünf Jahre nach ihrem ersten Oscar durfte sich Hillary Swank über die zweite Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin freuen, diesmal für ihre Rolle im Boxdrama "Million Dollar Baby". © dpa
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In der Filmbiografie um Johnny Cash, "Walk the Line", spielt Reese Witherspoon die Country-Sängerin June Carter. Für diese Rolle bekommt sie im Jahr 2006 einen Oscar. © dpa
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Für ihre Rolle als Königin Elisabeth II. in "Die Queen" wurde Helen Mirren 2007 als beste Hauptdarstellerin geehrt. © dpa
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Das französische Drama "La vie en rose" brachte Hauptdarstellerin Marion Cotillard im Jahr 2008 einen Oscar ein. © dpa
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Nach zahlreichen Nominierungen bekam Kate Winslet 2009 endlich einen Oscar für ihre Rolle in der Literaturverfilmung "Der Vorleser". © dpa
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Für die Hauptrolle im Drama "The Blind Sight" heimste Sandra Bullock im Jahr 2010 einen Oscar ein. © dpa
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Im Psychothriller "Black Swan" brilliert Natalie Portman als Primaballerina, die die Grenzen zwischen Wahn und Wirklichkeit verliert. Der Oscar im Jahr 2011 war der verdiente Lohn. © dpa
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Nachdem sie bereits 1980 für ihre Nebenrolle in "Kramer gegen Kramer" und 1983 als beste Hauptdarstellerin (Sophies Entscheidung) geehrt wurde, bekam Meryl Streep 2012 ihren dritten Oscar. Als Premierministerin Margaret Thatcher, die "Eiserne Lady", überzeugte sie die Jury der Academy. © dpa
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2013 durfte sich Jennifer Lawrence über die begehrte Trophäe freuen. An der Seite von Bradley Cooper spielt sie die emotional instabile Tiffany in der Tragikkomödie "Silver Linings". © dpa

Rubriklistenbild: © Universum Film

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