Manga-Mädchen Jamie-Lee (17) gewinnt „The Voice of Germany“

Siegertrio: Jamie-Lee Kriewitz (Mitte) mit ihren Coaches Smudo (links) und Michi Beck von den Fantastischen Vier. Foto: Pro 7

Für den Eurovision Song Contest hat Deutschland noch keinen Kandidaten, dafür hat "The Voice of Germany" eine vielversprechende Siegerin: Jamie-Lee (17) gewann die Castingshow. Unsere Kritik.

Das Finale der Musikcastingshow „The Voice of Germany“ hatte alles, was eine gute Party braucht.

1. Überzeugende Gesangstalente: Kandidatin Isabel Ment trat den Beweis an, dass Singer-Songwriter es bis ins Finale schaffen können. Der letzte überzeugende Ton fehlte aber. Platz Vier am Ende. Auch für die Gesangstalente Ayke Witt, der mit seinem Lied „Bis gleich“ für den emotionalen Höhepunkt sorgte, und Soulsängerin Tiffany Kemp war der Siegerthron unerreichbar.

Auf dem saß am Ende die erst 17-jährige Jamie-Lee Kriewitz, wieder im Manga-Kostüm und mit außergewöhnlich kraftvoller Stimme auf der Bühne. Das Mädchen aus Hannover musste nach Showende gleich von der Bühne: Aus Jugendschutzgründen. Interviews gabs keine.

Smudo und Michi Beck von den Fantastischen Vier haben sie nicht nur durch die Show begleitet. Sie haben auch versprochen, weiter auf ihre Jamie-Lee aufzupassen. Die beiden steuerten übrigens bereits zum zweiten Mal die spätere Siegerin zum Finale bei. Langweilig war es trotzdem nicht.

2. Eine richtig gute Gästeliste: Coldplay, Ellie Goulding, James Morrison, Elle King, Jesse Glynne und Rapper Cro gaben sich Donnerstagabend bei Pro7 die Ehre.

3. Perfekte Party-Gastgeber: Rea Garvey servierte für seine Jurorenkollegen Andreas Bourani, Stefanie Kloß (Silbermond) und den Fanta-4-Hip-Hoppern Smudo und Michi Beck Getränke dank einer mitgebrachten mobilen Bar. „Habe heut ja wenig zu sagen“, erklärte er kurz und spielte darauf an, dass keines seiner Gesangstalente, es ins Finale geschafft hatte. Stefanie Kloß durfte als erstes probieren.

4. Verzichtbarer Gast: Das war Moderatorin Lena Gercke. Witz und Esprit suchte man bei ihr vergebens.

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