Allen Gerüchten zum Trotz

Markus Lanz denkt gar nicht ans Aufhören

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Will künftig die Anfeindungen mehr ignorieren: Markus Lanz.

Berlin - Die Spekulationen reißen nicht ab: Die "Wetten, dass...?"-Show am Samstag soll Markus Lanz letzte sein. Nun äußert sich der Moderator selbst zu den Gerüchten:

„Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz hat Spekulationen, er werde die Sendung abgeben, als „völligen Quatsch“ zurückgewiesen. „Jetzt aufzuhören, wäre uncool. Schon um ein paar Leute aus der Meute zu ärgern, muss ich weitermachen“, sagte der 44-Jährige in einem „Stern“-Interview. „Das Wichtigste aber ist: Es gibt Millionen von Menschen, die diese Sendung lieben.“

Lanz, unter dem die Quote von „Wetten, dass..?“ auf den Tiefstand von zuletzt 6,55 Millionen Zuschauern gesunken ist, sieht sich „nicht als Verlierer“, räumt aber Fehler ein: Über die Szene mit Hollywood-Star Gerard Butler, der sich im Mallorca-Special Eiswürfel in den Schritt kippen musste, sagt Lanz heute: „Das hätten wir nicht machen sollen.“

Mit seinen Kritikern ging Lanz zugleich hart ins Gericht. Er finde es schade, „dass man Millionen Menschen etwas kaputtschreibt“, sagte der Moderator. „Wenn Sie dauernd den Untergang herbeischreiben, dann kriegen Sie ihn auch.“ Der Augenblick, in dem er als Nachfolger von Thomas Gottschalk den Zuschlag für den Showklassiker im ZDF bekommen habe, sei „kein Tag der Freude“ gewesen. „Ich wusste, dass ich auf eine Lichtung rausgehe, und die Typen sitzen schon da mit gespannter Flinte.“ Mit Blick auf das „Bashing“ im Netz meinte er: „Wenn der Shitstorm kommt, müssen Sie in der Lage sein, gedanklich einfach mal die Spülung zu drücken. Wenn Sie das nicht tun, gehen Sie kaputt.“

Seinen Kritikern begegnete Lanz in dem Interview mit den Worten: „Handle ich mit Waffen oder verkaufe ich Frauen? Was mach' ich denn? Fernsehen.“ Für sein Seelenheil sei nur eines wichtig, sagte Lanz: „Dass ich für meinen Sohn und meine Frau ein Held bin, und wenn der Rest mich als Deppen sieht, ist es auch in Ordnung.“

dpa

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