Raab-"Opfer" Regina Zindler

Was macht eigentlich die "Maschendrahtzaun"-Frau?

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Regina Zindler war die "Maschendrahtzaun"-Frau.

Berlin - Durch Stefan Raabs Hit „Maschendrahtzaun“ kam Regina Zindler im Jahr 2000 zu zweifelhafter Berühmtheit. Mittlerweile ist die 67-Jährige dem Entertainer aber wohlgesonnen.

„Auf den Herrn Raab bin ich nicht mehr böse“, sagte die Sächsin der „Bild am Sonntag“. „Der hat ja nur sein Lied gemacht. Ich hab damals mein Einverständnis gegeben.“ Zehn Pfennig habe sie pro verkaufte CD verdient, 750.000 gelangten auf den Markt. Damals pilgerten viele Neugierige ins Vogtland zu Zindlers Haus - sehr zu ihrem Missfallen. Heute ist Ruhe eingekehrt.

ProSieben-Spaßmacher Raab hatte im Jahr 1999 Zindlers Auftritt in der Sat.1-Sendung „Richterin Barbara Salesch“ verfolgt, in der die Sächsin sich vehement gegen einen Nachbarn zur Wehr setzte, der gegen ihren Willen an ihrem „Maschendrahtzaun“ einen „Knallerbsenstrauch“ pflanzen wollte. Die beiden im Dialekt gesprochenen Begriffe baute Raab wirkungsvoll in seinen Country-Song mit Ohrwurm-Qualitäten ein.

Und so fing der "Maschendrahtzaun"-Wahnsinn an

„Der Zindler geht's prima“, sagte sie. „Bissl Diabetes, bissl Gelenkschmerz. Ansonsten genießen mein Mann und ich unseren Frieden.“

dpa

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