Beim Publikum unten durch

Mega-Flop: Kevin Spaceys neuer Film spielt gerade mal 618 Dollar ein

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Kevin Spacey hat seit den Belästigungsvorwürfen gegen ihn nicht mehr viel zu lachen. Seine Karriere ist am Tiefpunkt.

Nach den Belästigungsvorwürfen schaut es karrieretechnisch schlecht aus für Kevin Spacey (59). Sein neuester Kinofilm wurde in den USA zum Mega-Flop.

Los Angeles - Der frühere Hollywood-Liebling Kevin Spacey ist beim Publikum unten durch: Ganze 618 Dollar (539 Euro) spielte der neue Film des durch Belästigungsvorwürfe diskreditierten Schauspielers am ersten Wochenende nach dem Kinostart in den USA ein, wie das Branchenblatt "The Hollywood Reporter" berichtete. Landesweit hätten überhaupt nur elf Kinos den Film "Billionaire Boys Club" ins Programm genommen.

Das Blatt rechnete aus, dass es im Schnitt nur sechs Besucher pro Vorstellung gegeben habe. "Das ist mit Abstand das schlechteste Ergebnis in Spaceys Karriere", bilanzierten die Branchenexperten.

Dem Schauspieler werden zahlreiche sexuelle Übergriffe vorgeworfen, er hat sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Aus dem Film "Alles Geld in der Welt", der vor einigen Monaten in die Kinos kam, wurde Spacey nach Bekanntwerden der Vorwürfe herausgeschnitten und durch einen anderen Darsteller ersetzt.

Der Filmvertrieb Vertical Entertainment brachte "Billionaire Boys Club" nun trotzdem in die Kinos. Die Firma sprach von "schmerzlichen Vorwürfen" gegen den Darsteller, die aber "die Veröffentlichung des Filmes nicht trüben" sollten. "Wir hoffen, dass sich das Publikum am Ende eine eigene Meinung bildet."

Auch die Erfolgsserie „House of Cards“ geht ohne den Schauspieler weiter - diese zwei Stars ersetzen ihn.

afp

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