Minus-Rekord für Gottschalk-Show

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Thomas Gottschalk befindet sich auf Talfahrt

Berlin - “Die Bergretter“ vom ZDF haben am Donnerstagabend den Quotengipfel gestürmt. Bei Thomas Gottschalk sieht es hingegen düster aus.

6,42 Millionen sahen ab 20.15 Uhr die "Die Bergretter"-Abschlussfolge der Serie um den Kletterprofi Andreas Marthaler (Martin Gruber), der Marktanteil betrug 19,7 Prozent. Der Privatsender RTL kam mit seiner Serie “Die Draufgänger“ auf 3,51 Millionen Zuschauer (10,8 Prozent).

Von solchen Zahlen kann die Eurovisions-Castingshow “Unser Star für Baku“ derzeit nur träumen, die sich ARD und ProSieben teilen. Am Donnerstag lief es beim Viertelfinale im “Ersten“ nach dem Tiefpunkt zu Beginn der Woche (1,13 Millionen Zuschauer bei ProSieben) zwar etwas besser, dennoch gab es keine tolle Quote: 1,99 Millionen schalteten die Show mit Jurypräsident Thomas D ein - die Marktanteile lagen bei 6,3 Prozent (alle Zuschauer) und 7,7 Prozent (Zuschauer zwischen 14 und 49 Jahren).

Das ist das neue Studio von "Gottschalk Live"

So fesch soll das neue Studio von Thomas Gottschalks Vorabendsendung "Gottschalk Live" aussehen. © Bild: ARD/Frank Zauritz
So fesch soll das neue Studio von Thomas Gottschalks Vorabendsendung "Gottschalk Live" aussehen. © Bild: ARD/Frank Zauritz
So fesch soll das neue Studio von Thomas Gottschalks Vorabendsendung "Gottschalk Live" aussehen. © Bild: ARD/Frank Zauritz
Thomas Gottschalk möchte mit seiner Sendung gerne eine "Wohlfühl-Halbe-Stunde" vor der Tagesschau sein. © Bild: ARD/Frank Zauritz
Das neue Logo der Unterhaltungssendung. © Bild: ARD/Frank Zauritz

Thomas Gottschalk rutschte hingegen mit seiner ARD-Vorabendshow auf den Tiefstwert und landete erstmals seit dem Start vor gut zwei Wochen unter der Millionen-Marke: Nur 930 000 Zuschauer (3,4 Prozent) schalteten um 19.20 Uhr “Gottschalk Live“ ein.

Die weiteren Quoten im Hauptabendprogramm: Vox interessierte mit dem Dino-Klassiker “Jurassic Park III“ 2,36 Millionen Zuschauer (7,4 Prozent), ProSieben erreichte mit der Show “20 Jahre Quatsch Comedy Club - Die große Jubiläumsgala“ 2,33 Millionen Menschen (8,7 Prozent), Sat.1 hatte mit drei Folgen der US-Krimiserie “Criminal Minds“ zwischen 1,98 und 2,37 Millionen Zuschauer (6,1 bis 9,9 Prozent), RTL II holte mit seinen Dokusoaps “Die Kochprofis - Einsatz am Herd“ und “Frauentausch“ 1,50 Millionen (4,6 Prozent) beziehungsweise 1,63 Millionen Zuschauer (6,0 Prozent), und Kabel eins lockte mit der Actionkomödie “Loaded Weapon 1“ 870 000 Menschen (2,7 Prozent) vor die Bildschirme.

In der Gesamtwertung nach Marktanteilen liegt der Vorjahressieger RTL im Jahr 2012 mit 14,0 Prozent vor dem ZDF (12,9 Prozent) und der ARD (12,4 Prozent). Sat.1 (9,5 Prozent) und ProSieben (5,8 Prozent) rangieren dahinter. Die weiteren Plätze belegen Vox (5,6 Prozent), Kabel eins (3,7 Prozent), RTL II (3,7 Prozent) und Super RTL (2,1 Prozent).

In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen führt RTL deutlich mit 19,0 Prozent vor ProSieben (11,4 Prozent) und Sat.1 (10,0 Prozent). Dahinter folgt Vox mit 7,6 Prozent vor der ARD (6,6 Prozent), dem ZDF (6,3 Prozent), RTL II (5,9 Prozent) und Kabel eins (5,7 Prozent).

dpa

Thomas Gottschalk -Seine Karrierestationen in Bildern

Ab 1971: Freier Mitarbeiter des Jugendfunks beim Bayerischen Rundfunk ( BR), ab 1973 Sprecher der “Abendschau“-Nachrichten. © dpa
1976: Gottschalk wird beim BR Festangestellter und heiratet seine Thea. Erfolg mit witzigen Radiomoderationen bei “Pop nach acht“. © dpa
1977: Er moderiert die Sendung “Telespiele“, die zunächst in einigen Dritten Programmen und ab 1980 bundesweit bei der ARD läuft. © dpa
1982: Mit Mike Krüger ist Gottschalk im Kinofilm “Piratensender Powerplay“ zu sehen. Weitere Filmrollen folgen. © dpa
Gottschalk wechselt zum ZDF. Bis 1987 präsentiert er dort “Na sowas“, eine Mischung aus Talk- und Musikshow. © dpa
26. September 1987: Er moderiert erstmals die ZDF-Sendung “Wetten, dass..?“ als Nachfolger von Frank Elstner. © dpa
1990: Gottschalk arbeitet auch für RTL. Von 1992 bis 1995 moderiert er eine Late-Night-Show. 1992/1993 pausiert er bei “Wetten, dass..?“ © dpa
1995 bis 1997: “Gottschalks Hausparty“ bei Sat.1. © dpa
1999: Mit seinem Bruder Christoph gründet er die Vermarktungsfirma dolce media GmbH in München © dpa
2004: “ Thomas Gottschalk. Die Biografie“ von Gert Heidenreich erscheint © dpa
September 2009: Mit Michelle Hunziker hat Gottschalk erstmals eine Co-Moderatorin bei “Wetten, dass..?“. © dpa
4. Dezember 2010: Der Kandidat Samuel Koch verunglückt bei einer Wette schwer und bleibt gelähmt. © dpa
12. Februar 2011: Gottschalk kündigt seinen Rücktritt nach Ablauf der Staffel im Sommer an. © dpa
30. April 2011: Gottschalk moderiert seine letzte reguläre “Wetten, dass..?“-Sendung. © dpa
18. Juni 2011: Gottschalk moderiert die Sommer-Ausgabe von “Wetten, dass..?“ auf Mallorca. © dpa
15. Juli 2011: Die ARD teilt mit, dass Gottschalk ab Januar 2012 viermal die Woche (Montag bis Donnerstag) vor der “Tagesschau“ eine tagesaktuelle halbstündige Live-Show mit Gesprächsgästen moderiert. Später wird bekannt: Die Show heißt “Gottschalk live“ und startet am 23. Januar. © dpa
8. Oktober, 5. November und 3. Dezember 2011: Die Termine der letzten drei “Wetten, dass..?“-Ausgaben mit Gottschalk - es soll sich um “Shows mit Erinnerungscharakter“ handeln. © dpa

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