Zurück zu den Anfängen des Kults: Der neue Star-Trek-Film  

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Alte Bekannte mit neuen Gesichtern: Chris Pine (links) als Captain James T. Kirk mit Zachary Quinto als Spock.

Die wohl am meisten erwartete “Vorgeschichte“ eines Dauerkinohits kommt jetzt aus dem Weltall: “Star Trek“ ist zurück! Der Film startet am Donnerstag, 7. Mai, in den deutschen Kinos.

Lesen Sie hier die Kritik zum Star-Treck-Film

Der letzte Film der Kultserie war 2002 in den Kinos. Das neueste Werk der Saga geht zurück zu den Anfängen des berühmten Raumschiff Enterprise und spielt vor der ersten TV-Serie, die in den 1960ern im Fernsehen anlief. Das schlicht “Star Trek“ betitelte Werk ist der elfte Kinofilm, dessen Figuren auf Ideen des 1991 gestorbenen amerikanischen Drehbuchautors Gene Roddenberry zurückgehen. Es geht um das Zusammenkommen der Enterprise-Crew und um die Entwicklung eines jungen Mannes namens James Tiberius zu Captain Kirk. Auch erfährt man, was es mit der Erfindung des legendären “Beamers“ auf sich hat, mit dem der Maschinist Scotty seine Crew von einem Ort zum anderen befördern kann.

US-Regisseur Jeffrey Jacob Abrams (“Mission: Impossible 3“), der stets betont, vor den Dreharbeiten gar kein Star-Trek-Fan gewesen zu sein, setzt auf ein verjüngtes Enterprise-Team. Zwar sind die Namen der Ur-Besatzung sehr vertraut: Kirk, Spock, Scotty, Pille und Uhura. Abrams schickt jedoch mit Chris Pine (Kirk), Zachary Quinto (Spock), Simon Pegg (Scotty) und Zoë Saldana (Uhura) eine Riege junger, kaum bekannter Schauspieler ins Rennen.

Es überrascht, wie gut die Darsteller in die Kult-Rollen schlüpfen: Chris Pine gibt überzeugend James Tiberius Kirk, den jungen Captain der Enterprise. In einer atemberaubenden Szene sehen wir Kirk als Jungen, wie er in einem roten Cabrio auf einen Abgrund zurast. Nicht nur diese Szene erinnert an James Dean. Der attraktive Pine (28) erscheint wie eine Mischung aus Dean und Brad Pitt und tritt mühelos in die Fußstapfen des ursprünglichen Kirk-Darstellers William Shatner. Schön unheimlich wirken die Romulaner, dessen Anführer Nero von Eric Bana (“Hulk“) mit aufwendigen Gesichts-Tätowierungen verkörpert wird. Gnadenlos attackieren die Romulaner Spocks Heimatplaneten Vulkan.

Ohnehin kann der Film visuell überzeugen: Von der Farbdramaturgie bis hin zu beeindrucken Spezial-Effekten hält er all das parat, was man von Hollywood erwartet. Zudem gibt es einige Überraschungen: So spielt Winona Ryder die menschliche Mutter des Vulkaniers Spock. Die Hollywood-Schönheit aber ist in dieser Rolle kaum zu erkennen, so sehr wurde ihr Gesicht vom Maskenbildner verändert. Absolutes Highlight aber ist der Gastauftritt von Leonard Nimoy, dem 78-jährigen Original-Darsteller von Spock. Viele Star Trek-Fans dürfte das Zusammentreffen des jungen Spock mit dem Ur-Spock zu Tränen rühren. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Vor allem die Beziehung zwischen Spock, dem rationalen Vulkanier, und Kirk, dem Heißsporn, ist für einige Lacher gut.

“Star Trek“ wird nicht nur echten “Trekkies“, wie die Fans genannt werden, gefallen. Selbst wer nicht im Universum des Gene Roddenberry zuhause ist, darf sich auf ein flottes Science-fiction-Abenteuer mit tollen Darstellern freuen.

Star Trek, USA 2009, 126 Min., FSK ab 12, von J. J. Abrams, mit Chris Pine, Zachary Quinto, Eric Bana

dpa

Die Bilder aus dem neuen Star-Trek-Film

Alte Bekannte mit neuen Gesichtern: Chris Pine (links) als Captain James T. Kirk mit Zachary Quinto als Spock. "Star Trek" ist der elfte Kinofilm der Saga.
Alte Bekannte mit neuen Gesichtern: Chris Pine (links) als Captain James T. Kirk mit Zachary Quinto als Spock. "Star Trek" ist der elfte Kinofilm der Saga. © ap/Paramount
Die Crew der Enterprise. Die Figuren gehen auf die Ideen des 1991 gestorbenen, amerikanischen Drehbuchautors Gene Roddenberry zurück.
Die Crew der Enterprise. Die Figuren gehen auf die Ideen des 1991 gestorbenen, amerikanischen Drehbuchautors Gene Roddenberry zurück. © ap/Paramount
Technischer Fortschritt: Auch wenn der neue Kinofilm eigentlich vor der ersten TV-Serie aus den 1960er Jahren spielt, ist die Brücke deutlich moderner geworden.
Technischer Fortschritt: Auch wenn der neue Kinofilm eigentlich vor der ersten TV-Serie aus den 1960er Jahren spielt, ist die Brücke deutlich moderner geworden.   © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Im Mittelpunkt der Handung steht die Entwicklung eines jungen Mannes namens James Tiberius zu Captain Kirk (Chris Pine).
Im Mittelpunkt der Handung steht die Entwicklung eines jungen Mannes namens James Tiberius zu Captain Kirk (Chris Pine). © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Der neue “Star Trek“-Film soll nicht nur echten “Trekkies“, wie die Fans genannt werden, gefallen.
Der neue “Star Trek“-Film soll nicht nur echten “Trekkies“, wie die Fans genannt werden, gefallen. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Der Bösewicht: Der Romulaner Nero (Eric Bana) ist mit einer Gruppe seines Volkes aus der Zukunft zurückgereist, um Vergeltung für die Zerstörung seines Heimatplaneten zu üben.
Der Bösewicht: Der Romulaner Nero (Eric Bana) ist mit einer Gruppe seines Volkes aus der Zukunft zurückgereist, um Vergeltung für die Zerstörung seines Heimatplaneten zu üben. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Wiedersehen mit Leonard Nimoy: Der Romulaner Nero (Eric Bana) hat es auf den ebenfalls aus der Zukunft zurückgekehrten, altersweisen Spock alias Leonard Nimoy abgesehen. Nimoy spielte in der TV-Kultserie aus den 1960er den Vulkanier.
Wiedersehen mit Leonard Nimoy: Der Romulaner Nero (Eric Bana) hat es auf den ebenfalls aus der Zukunft zurückgekehrten, altersweisen Spock alias Leonard Nimoy abgesehen. Nimoy spielte in der TV-Kultserie aus den 1960er den Vulkanier. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Faszinierend: Der spitzohrige Wissenschaftsoffizier Spock (Zachary Quinto) bekommt im neuen Film sogar eine Freundin.
Faszinierend: Der spitzohrige Wissenschaftsoffizier Spock (Zachary Quinto) bekommt im neuen Film sogar eine Freundin. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Futuristisch: Die Macher des neuen "Star Trek"-Films haben sich einiges einfallen lassen.
Futuristisch: Die Macher des neuen "Star Trek"-Films haben sich einiges einfallen lassen. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Action-erprobt: Regisseur Jeffrey Jacob Abrams schrieb schon das Drehbuch zu "Mission: Impossible III" und der der TV-Serie "Lost".
Action-erprobt: Regisseur Jeffrey Jacob Abrams schrieb schon das Drehbuch zu "Mission: Impossible III" und der der TV-Serie "Lost".  © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Sexy: Zoe Saldana spielt Lieutenant Uhura - die einzige Frau auf dem Raumschiff.
Sexy: Zoe Saldana spielt Lieutenant Uhura - die einzige Frau auf dem Raumschiff. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Ungewohntes Bild: Bevor James Tiberius als Captain Kirk durch das Weltall flog, bevorzugte er Motorräder.
Ungewohntes Bild: Bevor James Tiberius als Captain Kirk durch das Weltall flog, bevorzugte er Motorräder.  © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Erinnert stark an "Star Wars": Eine Kampf-Szene aus dem neuen "Star Trek"-Film.
Erinnert stark an "Star Wars": Eine Kampf-Szene aus dem neuen "Star Trek"-Film. © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Scheinen sich gut zu verstehen: Spock und Lieutenant Uhura (Zoe Saldana).
Scheinen sich gut zu verstehen: Spock und Lieutenant Uhura (Zoe Saldana). © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures
Bestehen wieder gemeinsam Abenteuer: Captain Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto).
Bestehen wieder gemeinsam Abenteuer: Captain Kirk (Chris Pine) und Spock (Zachary Quinto). © Industrial Light and Magic / Paramount Pictures

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