Ein halbes Jahr nach Aus des Polit-Talks

Günther Jauch teilt gegen seine Kritiker aus

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TV-Moderator Günther Jauch.

Köln - Vier Jahre lang moderierte Günther Jauch in der ARD seine eigene Talkshow am Sonntagabend. Im November 2015 lief die letzte Ausgabe. Nun hat der TV-Moderator Bilanz gezogen.

Vor mehr als einem halben Jahr, am 29. November 2015, lief die letzte Ausgabe des Polit-Talks von Günther Jauch in der ARD. Seit 2011 begrüßte der TV-Moderator jeden Sonntagabend die politisch interessierte Bevölkerung zu seiner Talkshow. Die Einschaltquoten stimmten, obwohl der 59-Jährige Woche für Woche teils heftig kritisiert wurde.

Nun hat sich Jauch erstmals zu der Kritik an seiner Sendung geäußert. "Das war doch immer dieselbe Leier. 'Und wieder war Günther Jauch mit seinen Gästen nicht in der Lage, den Nahostkonflikt zu lösen.' Als ob ich das je gewollt, geschweige denn gekonnt hätte", sagte der langjährige Quizmaster der RTL-Show "Wer wird Millionär?" dem Kölner Stadt-Anzeiger.

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Die Ziele, die sich der Moderator gesteckt hatte, wurden auch erfüllt. "Ich habe diese Sendung nicht für Kollegen gemacht, die tagespolitisch immer auf dem Laufenden sind, sondern für die Zuschauer, die die ständige Beobachtung von Politik nicht zum Beruf haben", erklärte Jauch und fügte hinzu: "Da wollte ich erfolgreich sein - und das ist zum Glück immer gelungen."

Auch den folgenden Fakt möchte der gebürtige Münsteraner nicht unerwähnt lassen, der aufzeigt, wie gut das Format bei den TV-Zuschauern ankam: "Niemals war irgendein Polit-Talk über Jahre beim Publikum so erfolgreich - auch nicht vor meiner Zeit."

sk

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