Dschungelcamp: Elf Gründe warum sich das Einschalten noch lohnt

Legat-Spiele sind eröffnet: Thorsten Legat macht die zehnte Staffel von „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!“ sehenswert. Foto: rtl

Nach neun Tagen „Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" hat sich die Spreu vom Weizen getrennt, die Schlaftabletten sind weg und was bleibt, ist Spannung pur.

Hier elf Gründe, warum sich das Zuschalten jetzt noch lohnt:

1.  Die Legat-Festspiele sind eröffnet: Mit knapper Badehose wurde der Ex-Fußballer zur Camp-Legende, selbst ein Zwei-Meter-Krokodil hatte Angst vor dem Dschungel-Terminator. Von nun an werden die Ekelspiele spannend. Natürlich musste es Legat sein, der mit einer Prüfung mehr Sterne holte als Helena Fürst in ihren acht Prüfungen.

2. Echte Männer weinen. Nachdem Thorsten Legat seine Höhlenqualen überstanden hat, sehen wir Tränen über seine Meister-Proper-Wangen kullern. Das macht definitiv Lust auf mehr.

3.  Keine Heulena-Prüfung mehr: Der Zuschauer bestimmt nicht mehr, wer in die Dschungelprüfung muss und die Szenen, in denen Kakerlaken Helenas Tic-Tac-Toe-Gedächtnisfrisur belebten, gehören der Vergangenheit an.

4. Noch keines der RTL-Pritschenlager war so spannend oder so Testosteron-geladen wie das diesjährige. Auch der Macho-Pegel ist so hoch, dass Ex-Dschungelkönigin Brigidde nur dahinvegetiert. Selbst ihr Spruch „Was geht los da rein“ verebbt klanglos.

5.  Überraschende Geständnisse: Wer erfreut sich nicht am Geplapper einer Sophia Wollersheim - und die werden sich in den nächsten Tagen noch häufen. Die Überraschung vom Samstag: Rotlichtgröße Bert Wollersheim bekommt ein Taschengeld von seiner Frau, 50 Euro pro Woche und die hamstert er noch.

6. Keine Thesen des David Ortega: Als Erster hat der Nachwuchs-Darwin das Camp verlassen - nun ist er „Dschungel-Rückwärtskönig“.

7.  Die Lehren des Legats: Er ist nicht nur der Dschungel-Terminator, sondern auch Anheizer und Philosoph zugleich. „Versagen ist, einen Krieg zu verlieren“ - über solche Weisheiten denkt man lange nach.

8. Auch ohne Kakerlaken von oben kann man die Metamorphosen der Helena Fürst erleben. Am Samstag sah man ihre sinnliche Seite - ob man wollte oder nicht. Im Dschungeltelefon rekelte sie sich und hauchte lasziv: „Ruft für mich an.“ Leider taten das die Leute auch.

9.  Ricky Harris wurde von seinen Mitstreitern zur Schlange degradiert. Nach dieser bitteren Erkenntnis, schluchzte er: „Ich habe das Gefühl, dass alles ganz, ganz schiefläuft.“ So bleibt ihm nur ,Helenas Rat zu befolgen und künftig mit seiner Unterhose zu reden. So wird der RTL-Dschungel zum Psycho-Camp - ohne Bananen für Ricky.

10.  Das Casting-Sternchen Menderes durfte singen. Er sang ein Michael-Jackson-Kopfstimmen-Medley und war nach fünf Versuchen gleich wieder ruhig. Seither redet er nur wenig, das sollte sich nicht schnell ändern.

11.  Noch mehr Kasalla im Camp: In der Umgangssprache des Rheinländers bedeutet das Ärger oder „’ne Abreibung“. Legat kündigte das schon am ersten Tag an und seither sendet RTL ein Krawall-Camp mit hohen Zuschauerzahlen. Am Samstag schalteten 7,13 Millionen Zuschauer ein (Marktanteil: 27,6 Prozent).

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