Umfragen sprechen für ARD und ZDF

Optimismus beim ZDF: Offenbar große Zustimmung für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Das ZDF glaubt trotz des „No Billag“-Votums in der Schweiz und kritischer Stimmen im eigenen Land an die Zukunft des dualen Rundfunksystems in Deutschland. 

Mainz - Das ZDF sieht für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland trotz kritischer Stimmen eine ausreichend große Akzeptanz. „In Deutschland wird, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Debatte in der Schweiz und anderen Ländern, aktuell ebenfalls Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk geübt. Aber die Zustimmung zu unserem gut funktionierenden Dualen Rundfunksystem ist doch deutlich größer, als es den Anschein hat“, sagte Intendant Thomas Bellut der Deutschen Presse-Agentur. „ZDF und ARD sind hierzulande trotz der großen Konkurrenz mit deutlichem Abstand die meistgesehenen TV-Sender - und alle Umfragen zeigen, dass eine klare Mehrheit hinter ihnen steht.“

Viele Menschen stemmen sich gegen die Rundfunkgebühren pro Haushalt

Die Schweizer stimmen am 4. März darüber ab, ob die Rundfunkgebühr des Alpenlandes abgeschafft wird - das schlägt die „No Billag“-Initiative vor. Billag ist die Gebühreneinzugszentrale in der Schweiz. Das Komitee „Sendeschluss? Nein!“ warnt dagegen, mit der Initiative würden faktisch die SRG (Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft) sowie 34 private Radio- und TV-Sender abgeschafft. Die Gebühr liegt pro Haushalt mit Empfangsgeräten bei 451 Franken im Jahr (391 Euro), im nächsten Jahr soll sie auf 365 Franken sinken (316 Euro). In Deutschland muss ein Haushalt 210 Euro im Jahr zahlen, 17,50 Euro pro Monat.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa picture alliance / Sebastian Wil

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