"Pelzig" mit zwei Sendungen beim ZDF

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Die Kabarettisten Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig (l.), und Urban Priol. Am 19. Oktober wird die Politsatire "Neues aus der Anstalt" mit den beiden im ZDF ausgestrahlt.

München - Die ZDF-Politsatire "Neues aus der Anstalt" hat einen Neuzugang: Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig wird in der nächsten Sendung am 19. Oktober erstmals statt Georg Schramm das Anstaltsleben mit Leiter Urban Priol teilen.

Er werde weiter mit seinem Markenzeichen, dem Cordhut auftreten, sagte er am Mittwoch in München. Auch in der Anstalt werde er zumindest vorerst der "Pelzig" bleiben. "Ich will mich jetzt erst mal auf den Pelzig konzentrieren." Zur Premierensendung werden als Gäste die Kabarettisten und Satiriker Helmut Schleich, Andreas Rebers und Jürgen Becker erwartet.

Noch insgesamt drei Sendungen soll es dieses Jahr geben, 2011 sind acht Sendungen geplant. Das ZDF werde auf jeden Fall an "Neues aus der Anstalt" festhalten, selbst nicht bei Quotenrückgängen, betonte ZDF-Unterhaltungschef Manfred Teubner. "Quote ist nicht alles."

Die Sendung war im Januar 2007 gestartet, noch im selben Jahr bekamen Priol und Schramm dafür den Deutschen Fernsehpreis. Priol begrüßte Barwasser als Wunschkandidaten. "Allein hätte ich nicht weitergemacht." Er habe Verständnis dafür, dass Schramm zum Ende der letzten Staffel im Sommer seinen Dienst in der Anstalt quittiert hatte - Schramm wolle wieder mehr auf die Bühne, sagte Priol. "Er kann beides nicht mehr stemmen."

Barwasser muss für seinen neuen Job beim ZDF seine satirisch-kabarettistische Talk-Show "Pelzig unterhält sich" beim Bayerischen Rundfunk (BR) aufgeben - deshalb habe er etwas länger nachdenken müssen. "Es gab Traurigkeit beim BR und bei mir. Aber die Arme des ZDF waren auch sehr offen", sagte er. "Da hab ich gedacht, Mensch jetzt machst nochmal was Neues."

Ganz verzichten muss er auf seine Talkshow nicht - sie soll beim ZDF 2011 unter neuem Titel neu starten. Barwasser: "Da hängt mein Herz ja auch sehr dran." Sogar der Sendeplatz ist laut Teubner schon klar: Dienstagabend zwischen 22.00 und 23.00 Uhr.

dpa

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