RTL Nitro

Illmann feiert Comeback mit "Formel Eins"

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Peter Illmann

Berlin - RTL Nitro, der jüngste Spross der RTL-Familie, will in der TV-Branche seine eigenen Duftmarken setzen: Ein Revival der Show „Formel Eins“ ist geplant - außerdem sind einige neue Serien in der Pipeline.

Der Clipshow-Klassiker „Formel Eins“ kommt zum zweiten Mal ins Fernsehen zurück. Im Herbst wird Peter Illmann seine Musiksendung, die er bereits 67 Mal in den Jahren 1983 und 1984 bei der ARD moderierte, beim Privatsender RTL Nitro präsentieren. Zehn Ausgaben von „Formel Eins - 30 Jahre“ seien geplant. Einen genauen Starttermin teilte RTL Nitro am Mittwochabend in Hamburg nicht mit.

Die Urversion der Videoclip-Show lief zwischen 1983 und 1990 insgesamt 307 Mal auf dem Bildschirm. Der heute 54-jährige Illmann war der erste von vier Moderatoren - Ingolf Lück (55), Stefanie Tücking (51) und Kai Böcking (49) folgten ihm. Illmann war dann auch 2004 bei einem ersten Versuch der Wiederbelebung der Sendung dabei. Kabel eins sendete damals „Best of Formel Eins - Die Show“, Hauptmoderator war dort „Modern Talking“-Sänger Thomas Anders (50).

In den „Formel Eins - 30 Jahre“-Shows sollen laut RTL Nitro jeweils die besten 30 „Formel-Eins“-Musikclips aus der Blütezeit präsentiert und von prominenten Gästen kommentiert werden.

RTL Nitro, seit April 2012 auf Sendung, kündigte weitere Neuerungen an: Dazu gehört die neue Action-Drama-Serie „Chicago Fire“ mit Jesse Spencer, bekannt aus „Dr. House“, in der Hauptrolle. Der vorgesehene Start ist im Frühjahr 2014. Neu sind auch die Krimiserie „Law & Order: UK“, die Sitcom „The League“ und die Comedy „The Riches“.

Neue Staffeln sind zudem von den bereits gestarteten Serien „Modern Family“ und „Raising Hope“ geplant. Die vierte Staffel der populären Serie „Breaking Bad“ läuft am 13. September an. In den USA ist gerade die fünfte und letzte Staffel gestartet.

dpa

So wirkt Musik auf unseren Körper

Musikwirkung auf den Körper
Elektropop (z.B. Lady Gaga, Alejandro):  Bei einem Tempo über 72 bmp haben Musikstücke insbesondere auf Frauen aufputschende Wirkung. Frequenz: 80 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Rock/Pop (z. B. U2 – Beautiful Day): Gut für Männer, da sie häufig zu höheren Blutdruck als Frauen neigen. Ihre Leistung wird durch hohe motorische Erregung beeinträchtigt. Aus diesem Grund führen bei Männern tendenziell ruhigere, fließende Klänge zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit. Frequenz: unter 72 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Akustik/Folk/Blues (z. B. Jack Johnson – Wasting Time): Ruft stärkste Reaktion des Körpers hervor, da das Tempo einem verlangsamten Herzrhythmus ähnlich dem Schlafzustand entspricht. Dabei kommt es beim Zuhörer zur größten Entspannung, zur Beruhigung der Atmung und zur Entkrampfung der Muskulatur. Frequenz: 60 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Klassik (z. B. Wolfgang Amadeus Mozart – „Lacrimosa“ aus dem Requiem):  Die klassischen Klänge im langsamen Tempo helfen bei Schlafstörungen und lösen körperliche Verspannungen. Daher wird heute häufig in Zahnarztpraxen oder OP-Sälen klassische Musik zur präoperativen Angstreduktion der Patienten abgespielt. Frequenz: 65 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Oper (z. B. Guiseppe Verdi – „Triumphmarsch“ aus der Aida): Kann die Konzentrationsfähigkeit fördern und sich positiv auf den Blutdruck auswirken. So führte Verdis emotional mitreißende Opernmusik aus Aida in wissenschaftlichen Untersuchungen zu einer Blutdrucksenkung um durchschnittlich 5 mmHg bei den Zuhörern. Frequenz: 100 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Heavy Metal (z. B. Metallica – Enter Sandman): Das Lied beschleunigt die Herz-Kreislauf-Aktivität, da das Tempo dem Herzschlag während höherer Belastungen entspricht. Daher kommt es zu einer aufputschenden Wirkung. Frequenz: über 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Hard Rock (z. B. AC/DC – Highway To Hell): Hard Rock-Musik im schnellen Tempo wie dieser Klassiker kann zum Abbau von Aggressionen beitragen und helfen, Ängste und Frustrationen zu überwinden. Frequenz: im Mittel bei ca. 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Latino-Pop (z. B. Shakira – Waka Waka): Der beschwingte, lateinamerikanische Rhythmus im schnellen Tempo bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und kann helfen, melancholische Augenblicke zu überbrücken. Frequenz: ca. 125 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Chanson (z. B. Beispiel: Udo Jürgens – Aber bitte mit Sahne): Hat einen anregenden Effekt, hilft gegen Müdigkeit. Hat eine Stimmung-aufhellende Wirkung und verbessert die Leistungsfähigkeit. Frequenz: 120 Hz. © dpa
Musikwirkung auf den Körper
Schlager (z. B. Jürgen Drews – Ein Bett im Kornfeld): Das mittlere Tempo erzeugt Ausgeglichenheit und hilft gegen Stress-Symptome. Kann darüber auch motivationssteigernd wirken. Frequenz: 110 Hz. © dpa

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