„Polizeiruf 110“: Krimi-Durchschnitt aus Brandenburg

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Ermitteln in Deutschland und Polen: Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) und Olga Lenski (Maria Simon).

An der deutsch-polnischen Grenze wird wenig geredet und konventionell ermittelt. Alles Wissenswerte zum neuen Brandenburger "Polizeiruf 110".

Nach der „Polizeiruf 110“-Folge „Grenzgänger“ im Dezember verstanden viele Zuschauer nur noch Spanisch, äh, Polnisch. Es hagelte Kritik, weil einige Dialoge aus dem Polnischen nicht untertitelt waren. Diese Sorge muss man in „Der Preis der Freiheit“ (Sonntag, 20.15 ARD) nicht haben. Richtig überzeugen kann der Brandenburger „Polizeiruf“ von Regisseur Stephan Rick aber auch diesmal nicht.

Um was geht es in „Der Preis der Freiheit“?

Um gestohlene Autos und eine junge Polizistin, die bei der Verfolgung eines Wagens ums Leben kommt. Der Unglücksfahrer flüchtet, der Kollege der Beamtin benimmt sich komisch. Bald kommen Olga Lenski (Maria Simon) und Adam Raczek (Lucas Gregorowicz) einem Autoschieberring auf die Spur.

Lohnt sich diesmal das Einschalten?

Wegen der Handlung eher nicht. Es zieht sich doch sehr. Autor Michael Vershinin führt viel zu viele Figuren ein. Das können auch tolle Schauspieler wie Simon nicht wettmachen.

Was muss man sonst noch wissen?

Simon ist als Lenski nun auch Musikerin. Als alleinerziehende Mutter singt sie zur Akustikgitarre ihre Tochter mit dem Lied „Einzigartig“ in den Schlaf. Die 40-Jährige wünscht sich mehr solche Auftritte. Im echten Leben spielt die Berlinerin mit ihrem Mann Bernd Michael Lade, der früher im Leipziger „Tatort“ zu sehen war, in der Punk-Band Ret Marut.

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