Teams zu austauschbar

Postel sorgt sich um Qualität beim "Tatort"

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Tatort-Ermittlerin Sabine Postel.

Berlin - Die Fernsehkommissarin Sabine Postel sorgt sich um den "Tatort. Irgendwann würde es zu viele Teams geben, die zu austauschbar sind, kritisierte die 59-Jährige in einem Interview.  

Fernsehkommissarin Sabine Postel (59) macht sich Sorgen um den "Tatort". Dem "Münchner Merkur" (Freitag) sagte sie: "Das "Tatort"-Format ist etwas sehr Kostbares, das darf man nicht leichtfertig verwässern. Darin sehe ich eine große Gefahr. Es gibt irgendwann zu viele Teams, die immer austauschbarer werden."

Die Tatort-Teams im Überblick

Die Tatort-Teams im Überblick

Die Schauspielerin warnte: "Im Moment findet der Zuschauer das alles noch ganz gut. Doch wenn immer nur dieselben Geschichten ideenlos erzählt werden, dauert es nicht mehr lange, und er hat es einfach satt. Mit der Verknappung der Zahl der Drehtage, der zunehmenden Überflutung und gleichzeitigen Verflachung geht der "Tatort" langsam, aber sicher kaputt. Dabei wissen wir ja nun alle, dass durchaus Gelder übrig wären." Postel spielt am Sonntag um 20.15 Uhr in der ARD-"Tatort"-Episode "Brüder" die Bremer Kommissarin Inga Lürsen.

dpa

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