Sender glaubt, alles richtig zu machen

ProSieben findet Jugendschutz-Prüfung von GNTM okay

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Eine Kandidatin läuft in Köln beim 2014-Finale der ProSieben-Show "Germany's next Topmodel" (GNTM) über den Catwalk.

München - Die Medienanstalt Berlin-Brandenburg will die ProSieben-Castingshow "Germany's Next Topmodel" auf mögliche Jugendschutz-Verstöße überprüfen lassen. So reagiert der Sender.

Wie der Privatsender am Mittwoch mitteilte, begrüße er die Entscheidung, GNTM von der Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten überprüfen zu lassen. "ProSieben nimmt das Thema Jugendschutz sehr ernst, arbeitet seit der ersten Folge gewissenhaft an dem Programm", so ProSieben.  

Bisher sei die Show mit Heidi Klum "bei allen Prüfungen durch unabhängige Aufsichtsgremien" so eingestuft worden, dass Kinder ab sechs Jahren sie hätten sehen dürfen. "Es wurde in zehn Jahren kein einziger Verstoß festgestellt."

Auslöser für die Diskussion über mögliche Verstöße gegen den Jugendschutz ist eine Studie: Sie sieht einen Zusammenhang zwischen Heidi Klums Fernsehsendung „Germany's next Topmodel“ und Essstörungen bei jungen Mädchen. In der Studie heißt es: "GNTM setzt unerreichbare Normen. GNTM stellt Aussehen und Körper in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit."

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