Drei Journalisten verletzt

Islamisten greifen "Report Mainz"-Team an

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Fritz Frey von "Report Mainz" verurteilte die Attacke.

Offenbach - Bei Dreharbeiten vor einer Moschee in Offenbach sind drei Mitarbeiter des ARD-Politikmagazins „Report Mainz“ angegriffen und verletzt worden.

Mindestens sechs Männer stürmten nach dem Freitagsgebet in der vergangenen Woche „offenbar zielgerichtet“ auf das Fernsehteam zu. Ein Mitarbeiter habe eine Schädelprellung erlitten, an der Kamera und der Tontechnik sei erheblicher Schaden entstanden, teilte die Polizei am Montag mit. Laut SWR handelte es sich um „offenbar radikale Islamisten“. Ermittelt werde wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Warum der Angriff erfolgte, sei noch unklar, sagte ein Sprecher. Das Fernsehteam habe Hinweisen nachgehen wollen, dass eine Gruppe aus dem Umfeld der Moschee plane, in Syrien gegen das Assad-Regime zu kämpfen, teilte der SWR mit.

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Der Imam der Moschee habe sich über den Angriff geschockt gezeigt. SWR-Fernsehchefredakteur Fritz Frey verurteilte die Tat: „Solche Attacken sind selbstverständlich absolut inakzeptabel“.

Der Übergriff in Offenbach ist der zweite innerhalb kürzerer Zeit, der für Aufsehen sorgt. Anfang Juni war ein Rabbiner von aggressiven Personen beleidigt worden.

dpa

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