Das hat der TV-Sender nicht kommen sehen

Autsch! Dieter Bohlen erlebt bei DSDS-Casting sein blaues Wunder - inzwischen reagiert RTL

+
Dieter Bohlen ist seit der ersten Staffel Jury-Mitglied bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) bei RTL.

Stell dir vor, es ist DSDS-Casting. Und keiner geht hin. In Bielefeld ist der Hype um die RTL-Sendung offenbar vorüber. Der Ansturm für die neue Staffel blieb aus. Nun äußert sich der Sender. 

Update vom 15. Oktober 2018: Kollegen-Bashing via Instagram: Für Pop-Titan Dieter Bohlen war die DSDS-Jury der vergangenen Staffel eine Katastrophe.

RTL äußert sich zu Casting-Flop von DSDS

Update, 22. September 2018, 12.55 Uhr:

Inzwischen hat sich RTL zum Casting-Flo von DSDS in Bielefeld geäußert und klargestellt, dass man mit den Teilnehmerzahlen "sehr zufrieden" sei. Das sagte der Sender auf Anfrage der Nachrichtenagentur spot on news. „Seit dem 23. August sind wir in 40 Städten in ganz Deutschland, Schweiz und Österreich unterwegs. Die Bewerberzahlen sind sehr unterschiedlich in den einzelnen Städten", so RTL weiter. "Unsere jahrelange Erfahrung zeigt auch, dass in einem Jahr der Bewerberandrang in einer Stadt besonders gut funktioniert und im darauffolgenden Jahr auch mal nicht. Wir sind aber insgesamt sehr zufrieden mit den Teilnehmerzahlen."

Seit drei Jahren sei das Bewerber-Niveau gleichgeblieben. Nachprüfen lassen sich diese Zahlen nicht. Wohl aber die der Zuschauer der Sendung. So sank die Anzahl der Zuschauer, die das Finale der letztjährigen Staffel sehen wollten, mit 3,47 Millionen auf einen bisherigen Tiefpunkt. 2002 hatte die Show noch durchschnittliche Quoten von rund zwölf Millionen Zuschauern. 

Wenig los los bei RTL

Meldung vom 19. September 2018:

Es gab Absperrungen und einen beauftragten Sicherheitsdienst. Alle waren gewappnet für den großen Ansturm für das Casting der neuen Staffel von „Deutschland sucht den Superstar.“ So wie in früheren Zeiten, als es der Traum von so vielen Jugendlichen war, Ruhm und Erfolg durch die RTL-Casting-Show zu erlangen.

Geringes Interesse bei DSDS-Casting in Bielefeld

Doch in Bielefeld hält sich das Interesse an der von Dieter Bohlen moderierten Sendung in Grenzen. Wie die Neue Westfälische berichtet, seien die 15 Stühle im Wartebereich während des ganzen Castings nicht voll besetzt gewesen. Auch Warteschlangen vor den Absperrungen gab es nicht. Für Dieter Bohlen wohl nicht gerade die besten Voraussetzungen für die neue Staffel. Er wird sich verwundert die Augen gerieben haben.

Kein Ansturm beim DSDS-Casting in Bielefeld.

Oft sollen die Casting-Teilnehmer noch minderjährig gewesen sein, weshalb die Eltern draußen brav auf ihre Kinder warteten, die meist wieder enttäuscht vom Vorsingen zurückkamen. Lediglich drei Teilnehmer sollen es geschafft haben, in eine weitere Casting-Runde nach Köln eingeladen zu werden.

Lesen Sie auch: Daniel Küblböck: Ex-DSDS-Juror Thomas Stein macht Oliver Kalkofe schwere Vorwürfe

DSDS-Konkurrenz schläft nicht und wirbt ab

Die Konkurrenz zum TV ist schon länger die Spezies der Youtuber, die auf ihren Kanälen in der heiß umworbenen jungen Zielgruppe oft höhere „Einschaltquoten“ erreichen als mancher TV-Sender. Einer dieser Youtuber soll die abgelehnten Bewerber bei dem Casting in der Innenstadt von Bielefeld angesprochen haben, weil er im kommenden Jahr selbst eine Casting-Show plane. Nähere Infos und Details gab es aber dazu noch nicht.

RTL muss hier ganz schön was einstecken. Die DSDS-Castings wollen nicht so anlaufen wie erhofft und dann ist auch noch ein Kandidat bei „Bauer sucht Frau“ viel zu langweilig und wird rausgeworfen. Zudem enthüllte ein TV-Regisseur brisante Details über eine miese Masche bei DSDS.

Video: Beziehungskrise bei den Bohlens? Das sagt der Poptitan

Video: Dieter Bohlen entschuldigt sich nach Video zu Küblböck

mgo

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.