Joey will hinschmeißen, Fiona heult

Dschungelcamp: Jetzt beginnt der Lagerkoller

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Ex-DSDS-Star Joey Heindl überlegt, ob er das Dschungelcamp verlassen soll

Canberra - Im Dschungelcamp macht sich am sechsten Tag allmählich der Lagerkoller breit. Nicht nur die Damen zicken was das Zeug hält. Joey hat derweil ganz andere Probleme und will hinschmeißen.

Bisher hat Ex-DSDS-Star und Dschungelcamp-Küken Joey Heindle immer für gute Laune gesorgt - auch wenn die Lacher oft auf seine Kosten gingen. Doch am sechsten Tag im Dschungel ist er es plötzlich selbst, der ganz viel Zuspruch und Aufmunterung braucht. Denn Joey fühlt sich schlecht. Er leidet unter Verstopfung und hat das Gefühl, dass er nur noch aus Haut und Knochen besteht. "Ich fühl' mich nicht mehr wohl in meiner Haut", jammert der 19-Jährige frustriert. Er will deshalb alles hinschmeißen und seinem Dschungel-Dasein mit dem Satz "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" endlich ein Ende bereiten.

Bilder von Tag 6 im Dschungel

Feurige Dschungelprüfung, Ohrfeige für Joey und viele Tränen

Die Camp-Bewohner, allen voran Claudelle und Silva, geben ihr Bestes, um Joey wieder aufzuheitern und reden mit Engelszungen auf ihn ein, er solle sich diese Entscheidung gut überlegen. Silva versucht es mit einer beherzten, aber gut gemeinten Ohrfeige und einer kleinen Ansprache: "Du musst das jetzt durchziehen. Morgen geht es dir wieder besser! Ich schwöre es dir. Du musst dich durchbeißen. Jetzt musst du Charakter zeigen!"

Um Joey wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, fangen Claudelle und Silva kurze Zeit später an, Grimassen zu schneiden. Dabei verziehen sie ihre Gesichter so bizarr, dass der 19-Jährige schon wenig später wieder zu Scherzen aufgelegt ist. „Was ist, wenn ich heute Nacht davon träume?“, kommentiert er die Grimassen.

Während Joey endlich wieder Lachen kann, bringt Patrick Nuo Fiona zum Heulen. Schon am Vortag hatte der Sänger Dschungel-Küken Joey in einem intimen Gespräch dazu gebracht, seine Drogensucht und seinen ausschweifenden Alkoholkonsum sowie mehrere Selbstmordversuche zu gestehen. Am sechsten Tag bietet sich ihm beim Plaudern mit Fiona schließlich die Gelegenheit, auch sie besser kennenzulernen: „Ich habe irgendwie bei dir das Gefühl, dass dir extrem viel Verantwortung in die Lebensbahn geschossen wurde - zu früh!“

Mit dieser Vermutung trifft Patrick einen wunden Punkt. Fiona beginnt von ihrer Kindheit zu erzählen: „Mein Papa hat uns verlassen, als ich eineinhalb Jahre alt war. Meine Mutter wurde krank, da war ich elf oder zehn. Mit fünf konnte ich meine Wäsche selber waschen. Mit fünfzehn bin ich zu Hause ausgezogen und habe mir mit meinem Kinderausweis einen Job gesucht. Wir haben nie viel Geld gehabt. Meine Mutter war immer krank, Oberschenkelhalsbrüche, Hexenschüsse, immer und immer wieder. Dann war lange Zeit nicht klar, ob sie Multiple Sklerose hat. Sie hat ganz viele Rehas gemacht, sie war auch ganz viel weg. Und jetzt hat sie bestimmt seit fünf oder sechs Jahren – und das macht mir…“, ihre Stimme beginnt zu zittern, Tränen schießen ihr in die Augen, sie fängt an zu weinen, „…echt zu schaffen – hat sie diese Trigeminusneuralgie. Das macht mich fertig. Ich kann ihr nicht helfen. Weißt du wie schlimm es ist, seiner Mutter zuzugucken wie schlimm sie Schmerzen hat und so viele Tabletten nimmt, dass man schon Angst haben muss, dass es nicht die Schmerzen sind, die sie kaputt machen, sondern die Tabletten? Noch nicht mal die Ärzte können ihr helfen." Patrick legt tröstend einen Arm um Fionas Schulter, wirklich helfen kann aber auch er ihr nicht.

Alle Infos und Video-Clips rund ums Dschungelcamp gibt's hier

Lagerkoller im Dschungelcamp

Bei den anderen Campbewohnern liegen unterdessen die Nerven blank. Obwohl Georgina, die am sechsten Tag bereits die fünfte Dschungelprüfung absolvierte, zusammen mit Patrick Nuo und Allegra Curtis auf dem "Abgebrannt"-Parcours sieben Sterne erspielt, zoffen sich die Damen ums Essen. Auch die Einteilung für die Nachtwache sorgt für böses Blut. Die Frauen sind danach völlig zerstritten, und Iris und Olivia holen zum Lästerrundumschlag aus. Letztere fasst die Lage schließlich so zusammen: "Wir kriegen hier einfach langsam den Lagerkoller! Das ist ganz normal!“

mm

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