Seine Experimente sind ein Quotenhit

"Es reicht langsam": RTL-Reporter Jenke denkt ans Aufhören

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Jenke von Wilmsdorff löste mit seiner Drogenreportage am Montagabend landesweit Diskussionen aus.

Berlin - Die umstrittene Fernsehshow "Das Jenke-Experiment" ist ein Riesen-Quotenbringer bei RTL. Trotzdem hält der Protagonist Jenke von Wilmsdorff ein baldiges Ende der Reihe für möglich.

RTL-Reporter Jenke von Wilmsdorff, der zu Wochenbeginn mit seiner Drogenreportage für Diskussionen sorgte, schließt ein Ende seiner RTL-Reihe „Das Jenke-Experiment“ nicht aus. „Wir haben vier Staffeln mit 16 starken Geschichten erzählt und ich finde, es reicht langsam“, sagte der 50-Jährige der „Bild“-Zeitung (Mittwoch). „Ich gehe davon aus, dass das meine letzte Staffel sein könnte.“

Der Sender RTL will dennoch mit seinem Extremreporter über eine gemeinsame Zukunft nachdenken: „Der Erfolg des Formats steht und fällt mit der Relevanz des jeweiligen „Jenke-Experiments“ für unsere Zuschauer“, sagte eine Sprecherin. „Nach der aktuellen Staffel werden wir gemeinsam mit Jenke besprechen, ob wir neue Themen finden, die stark genug für eine Fortsetzung sind.“

Der Reporter testet in der TV-Reihe an sich selbst, wie es ist, größere Mengen Alkohol zu trinken, im Gefängnis zu sitzen, auf den Rollstuhl angewiesen zu sein oder alt zu werden. Am Montag nahm von Wilmsdorff im Lauf der Sendereihe zum zweiten Mal Drogen. Die zuständige Medienanstalt in Hannover will prüfen, ob „es einen Anfangsverdacht gibt, dass die Ausstrahlung jugendgefährdend gewesen ist“.

Am kommenden Montag (21.15 Uhr) versucht von Wilmsdorff, sich in die Lage eines Demenzkranken hineinzuversetzen.

dpa

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