"Satire Gipfel": Nuhr will alleine unterhalten

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Dieter Nuhr will beim "Satire Gipfel" allein auf der Bühne stehen.

Berlin - Dieter Nuhr, neuer Chef im Ring beim ARD-“Satire Gipfel“ liebt die Einsamkeit und will die Sendung im wesentlichen alleine bestreiten.

“Feste Bühnenpartner wird es nicht geben“, sagte der 49-Jährige in einem Gespräch mit dem “Münchner Merkur“ (Samstagsausgabe). “Ich bin jetzt auf der Bühne seit knapp 20 Jahren auf mich allein gestellt, das halte ich aus. Ich bin Einsamkeit gewöhnt. Im Gegenteil ­ ich fände es viel zu anstrengend, plötzlich im Team zu arbeiten.“ Gäste seien aber willkommen.

“Ich fände es auch schön, wenn Mathias Richling öfter mal in seinen zahlreichen parodistischen Rollen reinschauen würde. Dann müsste ich den Bundespräsidenten oder die Kanzlerin nicht selber in die Sendung einladen. Die haben ja so wenig Zeit. Ich habe mit Mathias aber noch nicht gesprochen. Die Sache ist ja noch frisch. Und es ist ja auch noch Zeit.“

Richling hatte zu Beginn der Woche seinen Rückzug vom “Satire Gipfel“ nach knapp zwei Jahren bekanntgegeben. Am Dienstag wurde bekannt, dass Nuhr seinen Job übernimmt. Der Rundfunk Berlin- Brandenburg (rbb) wird die Sendung künftig mit dem Westdeutschen Rundfunk koproduzieren. Bislang war der Bayerische Rundfunk Partner des rbb.

dpa

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