13. Staffel "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" gestartet

Sechs Millionen Zuschauer zum Auftakt: So war die erste Folge des Dschungelcamps

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Tag 1 im Camp. Bastian Yotta (2.v.r.) zeigt den anderen Campern den "Miracle Morning". V.l.: Peter Orloff, Doreen Dietel, Gisele Oppermann, Tommi Piper, Sandra Kiriasis, Evelyn Burdecki, Bastian, Domenico de Cicco und Leila Lowfire.

Wenn das kein gelungener Auftakt war: „I am strong, I am healthy and full of energy!“, schallte es gleich am ersten Tag von „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ mannigfach durchs RTL-Dschungelcamp.

Das Autosuggestions-Ritual des muskelbepackten Protz-Millionärs Bastian Yotta brachte nicht nur die übrigen Dschungel-Kandidaten in der morgendlichen Feel-Good-Runde in Stimmung. Es wäre auch geeignet, für das TV-Publikum zu einem morgendlichen (oder abendlichen) Ritual zu werden. Und wenn’s mal kein so guter Tag ist? Auch dafür hat Yotta eine Lösung: Die Arme vor der Brust verschränken und sich selbst gut zureden: „Ich fühle mich sicher und geborgen.“ Damit zog der Super-Macho Ex-Top-Model-Kandidatin Gisele Oppermann immerhin aus ihrem ersten Tränental. Es werden aber dennoch viele weitere folgen - versprochen. 

Nach Angaben des Branchendienstes DWDL haben knapp sechs Millionen Zuschauer die erste Folge der 13. Staffel von "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" verfolgt. RTL selbst spricht von 7,15 Millionen Zuschauern, die der Auftakt in der Spitze erreichte. RTL hat sich wirklich große Mühe gegeben, nach der letzten, ziemlich gefloppten Dschungel-Episode - bei der zum Auftakt laut DWDL immerhin 500.000 Zuschauer mehr einschalteten - eine bessere Show zu bieten. Und gefühlt war die Auftaktsendung auch schon spannender und unterhaltsamer als die komplette Staffel von 2018.  

Das liegt noch am wenigsten daran, dass die Gewinnsumme für die - beharrlich „Stars“ genannten - Camp-Teilnehmer auf 100.000 Euro aufgestockt wurde. Wer die Krone am Ende tragen wird, ist sowieso nicht entscheidend. Viel interessanter ist, was vorher passiert. Und da haben die zwölf Kandidaten schon ihr Potenzial aufblitzen lassen. 

Da sind, wie gesagt, Superman Yotta und Heulsuse Gisele, die auch bei den Dschungelprüfungen kläglich versagte und nach den ungeschriebenen Gesetzen der Sendung nun vom Publikum in steter Folge für weitere Ekel- und Mutproben gevotet werden wird. 

Da ist als Kontrast Tommi Piper, nicht nur als Synchronsprecher von Alf irgendwie außerirdisch und mit 76 der Senior. Da ist der alphamäßig und auch sonst heftige Gegenspieler Yottas, „Currywurstman“ Chris Töpperwien, da sind TV-Charmeur Domenico de Cicco und die von ihm sitzengelassene Bachelor-Kandidatin Evelyn Burdecki mit ihrem ungeklärten Verhältnis, wobei Evelyn immerhin versprach, sich „nicht auf Kosten anderer zu profitieren“. Da ist auch die Erotik-Fraktion mit Ex-Pornostar Sibylle Rauch - leicht abständig, aber noch auf Männersuche - und Podcasterin Leila Lowfire. Sie manifestierte sich gleich als Sexpertin, als sie nach dem Genuss einer Pizza mit Stierpenis-Belag verkündete: „Das war der härteste Penis, den ich je im Mund hatte.“ Als Erste gab sie auch sogleich den Blick frei auf ihre enorme Oberweite. 

Aus ganz anderem Holz ist da Schlager-Veteran Peter Orloff geschnitzt, ein äußerst fitter 74-Jähriger. Er will im Dschungelcamp „dem lieben Gott besonders nahe“ sein. Ob das gelingt? 

Aber auch die anderen Kandidaten haben ihr Potenzial angedeutet, so die ultrataffe Bob-Olympiasiegerin Sandra Kiriasis und die beiden Vertreter des Schauspielfachs, Doreen Dietel und Felix van Deventer. Drei Prüfungen gleich in der ersten Sendung - auch das war neu. Besonders spannend - neben den zwei erwartbaren Ekelprüfungen aus der Maden-Kotzfrucht-Schweinesperma-Rubrik - war die Hochhausnummer in der australischen Ankunftsstadt Brisbane. Die Kandidaten mussten hier auf einem schmalen, wackeligen Laufsteg 100 Meter über dem Abgrund zu balancieren - und sorgten dabei für spektakuläre Bilder. 

Die "Planke". Erstmals fand eine Dschungelprüfung außerhalb des Dschungels statt. Für die acht Kandidaten der ersten Gruppe geht es auf einen Wolkenkratzer in "Surfers Paradise". In 100 Metern Höhe wartet eine schmale und wacklige Planke auf Felix van Deventer (Foto) und die anderen Promis. Er muss über den Rand des Wolkenkratzers hinausgehen, bis ganz nach vorne, in eine gelb markierte Endzone. Dort steht ein Buzzer.

Über die beiden spitzzüngigen Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich muss man nicht viel sagen. Sie gehören genauso zum bewährten Inventar wie Dschungel-Doktor Bob. Und sie werden die Zuschauer die nächsten zwei Wochen routiniert durchs Paralleluniversum des RTL-Dschungels begleiten.

Die erste Folge zum Nachlesen finden Sie in unserem Dschungel-TickerAlle Infos zu 'Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!' gibt es auch im Special bei RTL.de.

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