Samstag, 20.15 Uhr

Steven Gätjen feiert mit „Die versteckte Kamera“ Einzug im ZDF

Der Neue beim ZDF: Moderator Steven Gätjen. Foto: zdf

Im ZDF gibt es einen Neuen, der mit einem alten Konzept seinen Auftakt feiert. Moderator Steven Gätjen (43) gibt seinen Einstand mit einer Neuauflage des Formates „Die versteckte Kamera“.

Modernisiertes Konzept

Bei einer dreistündigen Live-Show treten Prominente gegeneinander an. Es gewinnt, wessen witziger und natürlich mit versteckter Kamera gedrehter Film das Publikum begeistert. Die stimmen am Ende via Telefonvoting ab. Kommentiert werden die Beiträge von einer dreiköpfigen Fachjury unter Vorsitz von Til Schweiger, der zwar als Comedian wenig Erfahrung hat, aber immer wieder gern in sozialen Medien den Kritiker gibt. Ihm zur Seite stehen Schauspiellegende Heiner Lauterbach und Komikerin Carolin Kebekus.

Alte Idee

Das Konzept, mit versteckter Kamera zu filmen, ist nicht neu. Aber noch immer bringt das ARD-Original „Verstehen Sie Spaß?“ passable Quoten. Auch daher belebt das ZDF jetzt das Format „Die versteckte Kamera“ wieder, das bereits von 1994 bis 2003 mit Fritz Egner und Thomas Ohrner auf dem Sender lief.

Bekannte Gäste

Die Prominenten sind bei der Neuauflage als Veräppelnde und Veräppelte dabei. In Duisburg als „Täter“ zu Gast: Die Schauspieler Matthias Schweighöfer, Tom Beck, Uwe Ochsenknecht, Andrea Sawatzki und Christian Berkel, die Moderatoren Michelle Hunziker und Mirjam Weichselbraun, die Rocker von The BossHoss, Mentalist Uri Geller und Star-Koch Nelson Müller.

Neuer Moderator

Steven Gätjen ist das neue, schwiegermuttertaugliche Show-Schlachtross im ZDF. Neben „Die versteckte Kamera“ moderiert der Hamburger ab dem 25. Februar auch den US-Import „I Can Do That“, in dem Prominente sich Herausforderungen stellen müssen. Bald soll auch eine Neuauflage von „Deutschlands Superhirn“ folgen. Davor war der gebürtige US-Amerikaner viele Jahre bei Pro 7. Zwei Monate ist es her, dass er für den Privatsender bei „Schlag den Raab“ das letzte Mal vor der Kamera stand.

Die Erwartungen sind hoch. Mit Gätjens Hilfe soll auch ein „Wetten, dass ..?“-förmiges Loch im Sendeplan gefüllt werden. „Er ist wahnsinnig live-erfahren“, sagt ZDF-Unterhaltungschef Oliver Heidemann über Gätjen . „Und er bringt natürlich große Expertise und Kompetenz in einem Bereich mit, wo wir uns durchaus verstärken können und wollen.“ Für die ganzen „Challenge- und Spielgeschichten, da ist er genau der richtige Mann.“

Gätjen nimmt es locker: „Also, wenn man in Hamburg lebt, ist man Gegenwind gewohnt“, erklärt er seinen Fans bei Facebook. „Und wenn es eine goldene Regel gibt, die ich in 20 Jahren Showbusiness wirklich gelernt habe, dann lautet die: wird schon schiefgehen.“ (mit dpa)

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