Nach der Fortsetzung am Sonntag

Kommt Tatort-Killer Kai Korthals nochmal zurück?

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Kehrt er nochmal zurück? Kai Korthals (Lars Eidinger) sorgte schon zweimal für Gänsehaut im Kieler Tatort.

Berlin - Zweimal schon hat Lars Eidinger als furchteinflößender Serienmörder Kai Korthals im Kieler Tatort für Gänsehaut gesorgt. Das hat er so gut gemacht, dass der Psychothriller jetzt vielleicht sogar in Serie gehen könnte.

„Lars Eidinger ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der wunderbarsten Schauspieler. Sofern es hier eine überzeugende Idee gibt, spricht überhaupt nichts dagegen, das weiterzuführen“, sagte NDR-Spielfilmchef Christian Granderath der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Wir denken bereits über eine Fortsetzung „Das Kabinett des Dr. Korthals“ nach.“ „Tatort“-Autor und Grimme-Preisträger Sascha Arango recherchiere dafür in der Psychiatrie, so Granderath weiter.

In der am Sonntag ausgestrahlten „Tatort“-Folge „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ trafen die Ermittler Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Sibel Kekilli) erneut auf den Psychopathen. Er hatte bereits vor drei Jahren in der ARD-Kultserie sein Unwesen getrieben und war den Kieler Kommissaren entwischt - höchst ungewöhnlich für die „Tatort“-Dramaturgie.

Tatort Kiel: Korthals hat nichts von seinem Schrecken verloren

Ohne Spuren zu hinterlassen, war der Täter in Wohnungen von Frauen eingedrungen und hatte die Nähe seiner Opfer gesucht. Als er aufzufliegen drohte, mordete er brutal. Bei seiner Rückkehr am Sonntag hatte Korthals nichts von seinem Schrecken verloren. Im Interview verrät Borowski-Darsteller Axel Milberg, dass er sich beim Zuschauen gegruselt hat.

Film- und Theaterschauspieler Eidinger („Familienfest“, „Was bleibt“) kann sich eine Fortsetzung ebenfalls gut vorstellen: Der dpa sagte er: „Es wäre sicher auch mal interessant, eine ganze Reihe zu entwickeln - aus der Perspektive des Serienkillers.“ Vor der Rückkehr am Sonntag hätte er sich auch vorstellen können, „Korthals in einer anderen Stadt mit einem anderen Ermittler-Team zu spielen, um dort vielleicht den ein oder anderen Kommissar aus dem Weg zu räumen“.

dpa

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