Trotz kritischer Stimmen

Mega-Quoten für Klamauk-Tatort aus Münster

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Die beiden Hauptdarsteller des Tatort Münster, Axel Prahl und Jan Josef Liefers haben sich erneut als Publikumsmagneten erwiesen.

Münster - Von absurdem Theater und grenzwertigem Cowboy-Krimi war beim Münsteraner "Tatort" vom Sonntag bei manchen Kritikern die Rede. Dennoch erzielte "Das Wunder von Wolbeck" eine Rekord-Quote.

Zum Jubiläums-"Tatort" aus Münster zum 10. Geburtstag des Ermittlergespanns Axel Prahl und Jan Josef Liefers haben am Sonntagabend 12,11 Millionen Zuschauer eingeschaltet. Das entspricht einem Marktanteil von satten 31,7 Prozent, beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren auch gute 26,5 Prozent. "Das Wunder von Wolbeck" erzielte damit nicht nur die beste Zuschauerquote der Krimireihe seit 19 Jahren, sondern ist auch die erfolgreichste aller Münster-Ausgaben. 

Verwunderlich, war doch von einigen Kritikern von "absurdem Theater" und "grenzwertigem Cowboy-Krimi" die Rede. Die Münsteraner Ausgabe ist tatsächlich ein Exot in der ARD-Reihe. Grotesk, ironisch und überzogen kommt der WDR-"Tatort" nicht selten daher und ist dabei weniger ein Krimi als "vielmehr eine schwarze Komödie", bringt es der "Tatort"-Kenner Andreas Blödorn von der Uni Münster auf den Punkt.

Doch genau das scheint beim Publikum anzukommen, denn auch schon die Folgen im Mai 2011 und März 2012 erzielten mit jeweils 11,8 Millionen Zuschauern Traumquoten.

vh

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