ARD, Sonntag, 20.15 Uhr

Der Tatort aus Stuttgart: Wenn Eltern den Mörder töten

Ein neuer Fall mit harter Probe: Lannert (Richy Müller, links) und Bootz (Felix Klare) werden zu einem Leichenfund gerufen. Foto: swr

Mord an einem Mörder: Im neuen „Tatort: Preis des Lebens“ aus Stuttgart stehen die Täter schon zu Beginn fest. Der Fall wird dennoch eine harte Belastungsprobe.

Und zwar für die Kommissare Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare):

Um was geht es im Stuttgarter „Tatort“?  

Es geht um Verlust, menschliche Abgründe und tiefe Finsternis, wie die Auftaktszene signalisiert: in einem Kellerraum mit Folterutensilien bei flackerndem Licht und mit Totenkopf-Symbol überdeutlich. 15 Jahre ist es her, dass ein Ehepaar die Tochter verloren hat – brutal vergewaltigt und erdrosselt. Seither kommen die Eltern nicht aus ihrer Trauer heraus. Als der Mörder Jörg Albrecht (David Bredin) aus dem Gefängnis kommt, münzen sie ihre Wut in eine letzte verzweifelte Tat um: Sie entführen und ermorden ihn.

Wer sind die Macher und worauf setzen sie?  

Die Macher um Regisseur Roland Suso Richter und Drehbuch-Autor Holger Karsten Schmidt, der auch andere Stuttgarter „Tatort“-Folgen schrieb, setzen auf überdeutliche Filmsprache mit extremen Figuren. Im Hintergrund wummert mal langsame, mal schnelle Musik, um den dramatischen Effekt zu erhöhen.

Wer sind die Schauspieler im Stuttgarter„Tatort“ und wie wirken sie?  

Nicht für das Ehepaar Mendt (Robert Hunger-Bühler und (Michaela Caspar), auch für die Kommissare stellt der Fall sichtbar eine harte Belastungsprobe dar. Die Schauspieler verkörpern ihre Rollen mit Leib und Seele, können den Schmerz glaubhaft vermitteln und an den Zuschauer herantragen. (dpa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.