ARD, Sonntag, 20.15 Uhr

"Tatort"-Vorschau: Wie gut wird "Der König der Gosse"?

Hat Angst um ihre Wohnung: Zeugin Frau Grönert (Hildegard Schroedter) spricht mit Kommissarin Henni Sieland (Alwara Höfels). Foto: zdf

Es wird dreckig und humorvoll: Der zweite Fall des „Tatort“-Teams aus Dresden spielt im Sozialbau-Milieu.

„Der König der Gosse“ heißt der Fall rund um die Oberkommissarin Henni Sieland (Alwara Höfels), Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und deren Vorgesetzten Peter Michael Schnabel (Martin Bambach). Er stammt von den Autoren Ralf Husmann und Mika Kallwass, Regie geführt hat Dror Zahavi Regie.

Wer ist der „König der Gosse“ und was hat er mit dem Fall zu tun? 

Es ist der Tote: Hans Martin Taubert. Er ist Unternehmer, der mit Sozialwohnungen sein Geld verdient. Er wird von einer Brücke gestoßen, was drei Obdachlose, die er unterbringt, gesehen haben. Sie stellen sich bei der Polizei als seine „Security“ vor und berichten, viele „Schlipsträger“ seien neidisch auf ihn gewesen. Den Sturz überlebt Taubert, doch im Krankenhaus wird ein zweiter, tödlicher Anschlag auf ihn verübt.

Wer kommt als Täter infrage? 

Zunächst beschreiben die drei Obdachlosen einen Mann mit auffälligem Tattoo auf dem Unterarm, den sie gemeinsam mit Taubert und einer weiteren Person auf der Brücke gesehen haben. Kurz nach dem Anschlag im Krankenhaus werden der Bruder des Toten sowie einer der Obdachlosen gestellt, als sie auf der Flucht scheinen. Diese beschuldigen sich aber gegenseitig, indem sie den Vorgang genau andersherum erzählen.

Klingt etwas durcheinander, ist das der Fall auch? 

Ja, der „Tatort“ spielt eher mit Verwirrung der Zuschauer als mit Spannung. Zudem sind die Erzählweise sowie der Umgang mit der Situation der Obdachlosen und dem Thema Gerechtigkeit sehr humorvoll aufgebaut. Das macht den „Tatort“ besonders unterhaltsam, kann je nach Geschmack aber auch als albern empfunden werden.

Wie schlägt sich das Dresdener Team? 

Gut, die Charaktere werden wieder treffend gegeneinander ausgespielt: auf der einen Seite die taffen Kommissarinnen, auf der anderen Seite der alteingesessene Chef. Das führt zu Machtspielchen. Auch die persönlichen Probleme der Kommissare werden aufgegriffen und lockern die Story auf.

Tatort aus Dresden im TV, in der Mediathek und auf Twitter

"Der König der Gosse" läuft am Sonntag, 2. Oktober, um 20.15 Uhr in der ARD. Danach können Sie den Krimi 30 Tage lang in der Mediathek anschauen.

Bereits während des Films können Sie mitdiskutieren: Das Erste twittert unter @Tatort und dem Hashtag #Tatort.

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