Vorschau auf ARD-Krimireihe 

"Tatort: Zorn": Ermittlungen im Milieu der Bergleute und Reichsbürger

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Angespannte Situation: Kommissar Jan Pawlak (Rick Okon, links) will Ralf Tremmel (Thomas Lawinky) daran hindern, zuzuschlagen. Kommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt) beobachtet die Situation.

Vorschau zur neuen "Tatort"-Folge "Zorn": Das Kommissar-Quartett ermittelt im Milieu der Bergleute und "Reichsbürger".

Die Zeche macht zu – und dann? Die ungewisse Situation der Bergleute liefert den Hintergrund für den Dortmunder „Tatort: Zorn“ von Jürgen Werner (Buch) und Andreas Herzog (Regie).

Die Ausgangslage

Ein Bergmann liegt erschossen am Flussufer. Die Wunde lässt auf eine Art Hinrichtung schließen. Der Mann gehörte zu einer Gruppe Aktivisten, die sich seit der Zechenschließung dagegen wehren, dass das Gelände zu einem Freizeitpark umgebaut werden soll.

Die Ermittlungen

Die Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Jan Pawlak (Rick Okon) ermitteln zunächst im Umfeld des Toten, in der Stammkneipe der Ex-Bergleute, wo sich die Aktivisten treffen, wo aber auch ein Angebot auftaucht, die Häuser der heruntergekommenen Zechensiedlung aufzukaufen. 

Die desolate Stimmung ist mit Händen zu greifen, vor allem bei Ralf Tremmel (Thomas Lawinky), der in einen Wohnwagen gezogen ist, weil sein Haus durch den Bergbau stark beschädigt wurde, und dessen Kumpel Stefan Kropp (Andreas Döhler), der auch noch akute Probleme in seiner Ehe hat. Bald taucht aber noch ein ganz anderer Protagonist auf: Friedemann Keller (Götz Schubert), der sich als Reichsbürger zum Regenten eines eigenen Staates erklärt hat – und nicht wenige Waffen in seinem Lager hortet.

Die Kommissare

Das Team ist konfliktbeladen wie eh und je. Der Neue, Pawlak, kann sich schwer einfügen, Nora Dalay vertraut ihm nicht, besonders, als er einen schweren Fehler macht. Faber rastet zwar nicht mehr völlig aus, wer seinen Werdegang aber nicht akribisch verfolgt hat, tut sich hier schwer, die Anspielungen auf sein Schicksal (tote Familie) zu verstehen. Und dann taucht auch noch der Verfassungsschutz auf.

Unsere Kritik ab Sonntagabend: www.hna.de/kultur

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