Mit Teamwork zum Erfolg?

„The Voice Kids“: Nena und Tochter auf esoterischer Talentsuche

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Die Jury von "The Voice Kids".

Berlin - Die neue Staffel von „The Voice Kids“ kommt nicht nur auf einem neuen Sendeplatz daher, sondern auch mit einer Premiere. Erstmals sitzen mit Nena und Larissa Kerner Mutter und Tochter in der Jury.

Sie sind jung, keck und haben stimmlich einiges auf dem Kasten: Sat.1 sucht bereits zum fünften Mal Kinder und Jugendliche mit großem Musiktalent. In der neuen Staffel von „The Voice Kids“, die an diesem Sonntag (20.15 Uhr) startet, richten sich die Augen auch auf das neue Paar auf den roten Jury-Stühlen. 80er-Ikone Nena (56) nimmt dort neben ihrer Tochter Larissa Kerner (26) Platz.

„Die Kinder gehen das Ganze spielerischer an und sind nicht von übermäßigem Konkurrenzdenken geplagt“, zieht die vierfache Mutter im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur einen Vergleich. „Ich habe zum Beispiel noch von keinem einzigen Kind, bei dem nicht gebuzzert wurde, etwas gehört wie: „Das war meine letzte Chance“, oder: „Jetzt ist alles vorbei für mich“.“

Für Nena ist es eine Art Rückkehr, schließlich war sie bereits drei Jahre lang sogenannter Coach in der Erwachsenen-Ausgabe, „The Voice of Germany“. 

Ein ganz besonderes Gefühl ist es für die Sängerin, mit ihrer ebenfalls musikalischen Tochter auf einem Doppelstuhl zu sitzen. In der ersten Runde der Show können sie die Gesangstalente nicht sehen, sondern nur hören. Alleine anhand der Stimme müssen die Coaches entscheiden, ob sie für die Kandidaten drücken oder nicht.

Das Teamwork von Mutter und Tochter klappt dabei in der Regel. „Sehr gut, auch wenn Mama manchmal schon beim allerersten Ton buzzert, wenn ich gerne noch etwas länger zugehört hätte“, sagt Larissa Kerner lachend. Die zweifache Mutter hat seit Jahren mit einer Freundin ihr eigenes Pop-Up-Label.

Sasha und Mark Forster wieder dabei

Neben Mutter und Tochter Kerner gehen - wie bereits im Vorjahr - die Sänger Sasha (45) und Mark Forster (33) auf die Suche nach jungen Talenten. „Ich kenne Nenas Musik schon mein ganzes Leben. Sie ist eine Vorreiterin und unsere Königin des Pop“, sagt Vorjahressieger Forster über seine neue Kollegin. Auf den Weinfesten in seiner Heimat, der Pfalz, dürften Songs wie „99 Luftballons“ und „Leuchtturm“ nicht fehlen.

Auch Sasha weiß noch genau, wann er die 80er-Ikone zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hat: in der ZDF-Hitparade. „Die Musik ging los, die Kamera schwenkte zu einer Ballustrade, und da stand Nena in einem roten Minirock aus Leder. Da dachte ich so: „Was ist das denn?“ Das war eine totale Erscheinung für mich.“ Der 45-Jährige bezeichnet Stars wie Nena als Vorbild.

Esoterik als Strategie?

Trotzdem ist unverkennbar, dass die hinter den Kulissen als schwierig geltende Nena und ihre Tochter bei der Talentsuche andere Wege gehen als ihre männlichen Kollegen. „Es fallen viele esoterische Worte wie „Energie“ und „eigene Mitte finden“ und sowas. Ich habe das Gefühl, die beiden gehen nicht wirklich taktisch und strategisch ran“, meint Forster.

Mit welcher Strategie auch immer: In mehreren Runden und später im Live-Finale wird der Gewinner der Castingshow ermittelt, dem ein Ausbildungsstipendium von 15 000 Euro und - wenn er will - ein Plattenvertrag winkt.

Mit „Tatort“ im Quoten-Duell

Nach den guten Quoten von „The Voice of Germany“ Ende des vergangenen Jahres läuft auch die Kinderausgabe erstmals gegen den „Tatort“. Frühere Quoten am Freitagabend lagen im Schnitt bei über 2,5 Millionen Zuschauern. Moderieren wird wieder Thore Schölermann, diesmal gemeinsam mit Debbie Schippers, „The Voice of Germany“-Finalistin 2013.

dpa

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