Schauspieler zu Corona

„Entsetzlich“: Til Schweiger zu Corona-Impfungen bei Kindern

Til Schweiger
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Schauspieler Til Schweiger sorgt mit seinen Äußerungen zu Corona-Impfungen bei Kindern für Diskussionen. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Trailer zur Dokumentation „Eine andere Freiheit“ sorgt für Disussionen: Til Schweiger spricht darin über Corona-Impfungen bei Kindern.

Gießen - Til Schweiger positioniert sich in einem Trailer zu einer Dokumentation gegen Corona-Impfungen bei Kindern. In einem Video zu „Eine andere Freiheit“, das am Samstag (04.09.2021) auf Youtube veröffentlicht wurde, erklärt der Schauspieler: „Für Kinder ist dieses Virus absolut harmlos. Und die Gefahr von so einer Impfung, die man nicht erforscht hat, ist ungleich höher als der Virus selber. Deswegen halte ich persönlich das für entsetzlich.“ Quellen für eine entsprechende Bewertung führt der Schauspieler in dem Trailer nicht auf.

Til Schweiger zu Corona-Impfungen bei Kindern: „Entsetzlich“

Die Ständige Impfkommission empfiehlt in Deutschland inzwischen auch 12- bis 17-Jährigen die Impfung gegen das Coronavirus. Nach sorgfältiger Bewertung neuer wissenschaftlicher Beobachtungen und Daten komme man zu der Einschätzung, „dass nach gegenwärtigem Wissensstand die Vorteile der Impfung gegenüber dem Risiko von sehr seltenen Impfnebenwirkungen überwiegen“, teilte das Gremium vor einigen Wochen* mit. Die Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna geben an, dass die Nebenwirkungen bei Kindern vergleichbar mit denen von Erwachsenen seien. 

Die Dokumentation „Eine andere Freiheit“, in der Til Schweiger* offenbar genauso zu Wort kommt wie andere Schauspieler, soll „demnächst“ erscheinen. Der Trailer beginnt mit einer Einblendung: „Die Überlebensrate bei Covid-19 von Kindern unter 18 Jahren beträgt ohne medikamentöse Behandlung 99,9998%“. Im Anschluss äußert sich unter anderem Til Schweiger.

Trailer zu Doku „Eine andere Freiheit“: Til Schweiger sieht Grundgesetzt „mehr oder weniger“ außer Kraft gesetzt

In einem kurzen Einspieler erklärt er sich nicht nur zu Corona-Impfungen bei Kindern. „Das andere Schlimme ist eben die Gesetzesänderung, die praktisch unser Grundgesetz mehr oder weniger außer Kraft gesetzt hat“, erklärt der Schauspieler aus Gießen zu den aktuellen 2G- und 3G-Regelungen und schiebt hinterher: „Und damit werden ja jetzt die Leute praktisch erpresst oder verführt, indem man sagt: ‚Ja, wir geben euch einen Teil eurer Grundrechte.‘ Die kann man uns aufgrund der Verfassung überhaupt nicht nehmen. Aber: ‚Dann könnt ihr wieder reisen. Dann können die Kinder auch wieder zu Oma gehen ohne Angst.‘“

Im Trailer zu „Eine andere Freiheit“ werden Patricia Josefine Marchart und Georg Sabransky als Filmemacher angegeben. Sie engagieren sich laut Medienberichten offenbar schon länger gegen die Corona-Maßnahmen. (fd) *fr.de und *giessener-allgemeine.de sind Teil von IPPEN.MEDIA.

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