TV-Kritik zum Auftakt des Bachelors: "Klischee sucht ..."

Das erste Treffen: Bachelor Leonard trifft Viviane. Foto: Screenshot 

Das Rennen um den RTL-Traummann hat begonnen und Frauen vor dem Fernseher bekommen genau das, was sie sehen wollen, fand HNA-Volontärin Christiane Geier.

Fünf Mal zeigte der diesjährige RTL-Bachelor in den ersten 20 Minuten seinen traumhaften Waschbrettbauch. Etwa alle vier Minuten sah die Damenwelt vor dem Fernseher einen Casanova, der mit nacktem Oberkörper durch eine Villa schlendert und mit sehnsuchtsvollem Blick in die Kamera sah.

Doch so perfekt fanden die Zuschauerinnen den perfekten Leonard Freier dann doch nicht: bemerkte man doch sofort den stechenden Silberblick und sein leichtes Lispeln - im Internet ist er nun der Lispelor.

Für die Kandidatinnen ist er der Traummann: Leonard ist Erfolgsmensch, als Unternehmensberater hat er eine erfolgreiche Firma mit Büros in Berlin, Brandenburg und Bayern. Mitarbeiter beschreiben ihn als Workaholic, aber trotzdem hat er Zeit seinen Traumkörper zu stählen, sich um seine einjährige Tochter zu kümmern und sich ehrenamtlich zu engagieren. Ein Traummann für 22 Mittzwanzigerinnen und auch etwas für die Zuschauer, denn nichts amüsiert mehr, als ein Kerl in dessen Macho-Hirn die ganze Zeit „I’m sexy and I know it“ von LMFAO in Dauerschleife zulaufen scheint.

Zumindest eine Kandidatin ließ das Herz der Zuschauer aus der Region höher schlagen. Während Daniela ihren Geburtsort Einbeck unter den Tisch fallen ließ, demonstrierte Viviane wahren Lokalpatriotismus wie noch kein Nordhesse bei RTL. Stolz überreichte sie ihrem Bachelor eine Miniatur-Ausgabe des Herkules. Bei solch einer Geste schaut man doch gern zu.

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