Trotz Quotenrekords

Wachtveitl lästert über Münster-Tatort

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Udo Wachtveitl lässt sich von der Euphorie um den Münster-Tatort nicht anstecken. Für ihn ist dieser zu albern.

München - Udo Wachtveitl hat über den Münster-Tatort gelästert. Der Schauspieler mit der Rolle des Münchner Kommissars Leitmayr interessiere sich nicht für den „Krimilantenstadl“.

Udo Wachtveitl, der im München-Tatort Kommissar Leitmayr spielt, hat über den Münster-Tatort gelästert – trotz des Erfolgs. Die Folge „Mord ist die beste Medizin“ hatte am Sonntagabend einen neuen Quotenrekord aufgestellt: 13,13 Millionen Zuschauer sahen den Film.

Wachtveitl nennt Münster-Tatort „Krimilantenstadl“

Im Interview mit „Focus Online“ nannte der Schauspieler Udo Wachtveitl den Münster-Tatort „Krimilantenstadl“. Er gab gegenüber dem Nachrichtenportal zu, er müsste sich zwar mal wieder einen anschauen, um den Münster-Tatort beurteilen zu können. Doch die Folgen, die er kenne, hätten ihn „nur teilweise überzeugt“. Er teilt die Euphorie um das Ermittler-Duo Thiel (Axel Prahl) und Professor Boerne (Jan Josef Liefers) nicht.

Münster-Tatort ist „selbstgenügsame Alberei“

Wachtveitl findet, „der Tatort sollte eine spannende Krimigeschichte erzählen Und wenn es so eine selbstgenügsame Alberei wird, dann interessiert es mich nicht so“.  

Auch der Hamburg-Tatort mit Til Schweiger sagt Wachtveitl nicht sonderlich zu. "Es sind nicht meine Lieblings-'Tatorte' und ich finde es komisch, Bruce Willis sein zu wollen. Sich amerikanische Vorbilder zu nehmen, halte ich bei so einer urdeutschen Produktion wie dem 'Tatort' für eine merkwürdige Idee."

Wachtveitl und Nemec denken nicht ans Aufhören

Auch über seinen eigenen Tatort, der in München spielt, sprach Wachtveitl in dem Interview. Einen Grund fürs Aufhören gebe es aktuell nicht, „so lange das Publikum uns weiter annimmt. Weil jeder Tatort anders ist, mit einem neuen Regisseur, einem neuen Team und neuen Autoren“.

Auf die Frage, ob es zwischen seinem Schauspielkollegen Miroslav Nemec und ihm die Abmachung gebe „Wenn du gehst, gehe ich auch“, antwortete Wachtveitl: „Die gibt es nicht explizit, aber ich denke, das ist unausgesprochen so. Man muss die beiden schon beieinander lassen, finde ich.“

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Die Tatort-Teams im Überblick

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