Reform des Antennenfernsehens

Umstellung auf DVB-T2 „wie geplant und ohne Probleme“

Berlin - Für das Antennenfernsehen in Deutschland bricht mit der Umstellung auf DVB-T2 eine neue Zeitrechnung an.  Bis Mittwochmittag sollte sie komplett erfolgt sein.

Die Umstellung auf den neuen Standard DVB-T2 in der Nacht zu Mittwoch sei wie geplant und ohne Probleme verlaufen, sagte ein Sprecher des Plattformbetreibers Media Broadcast am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Damit lassen sich über das terrestrische TV-Signal erstmals Hunderte Sender in hoher Auflösung (HD) empfangen. Die Zuschauer müssen danach noch einen Sendersuchlauf an ihren TV-Geräten durchführen. Der Empfang der privaten Sender wird spätestens ab Juli allerdings kostenpflichtig sein.

Von der Umstellung sind in Deutschland 3,4 Millionen Haushalte betroffen, über eine Million davon empfangen auch an ihrem Hauptgerät das Signal über Antenne. In den vergangenen Wochen wurden sie über eingeblendete Werbebanner am Fernsehbildschirm über den Umstieg informiert. Zum Empfang des neuen Signals ist ein entsprechender Receiver nötig. Unter der Marke FreenetTV vertreibt Media Broadcast entsprechende Geräte, die auch die Bezahlung für die Privatsender abwickeln können. Inzwischen seien eine Million entsprechender Geräte mit grünem FreenetTV-Logo verkauft worden, sagte Wolfgang Breuer, der Chef von Media Broadcast.

Alles, was Sie zur Umstellung auf DVB-T2 wissen müssen, erfahren Sie hier.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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