Der Abschied fällt ihr schwer

"Unter Verdacht": Darum macht Senta Berger Schluss

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Senta Berger.

München - Nach 15 Jahren wird der Schauspielerin Senta Berger (74) der Abschied von der ZDF-Krimireihe „Unter Verdacht“ schwer fallen. Im Interview erklärt die Schauspielerin, warum er dennoch sein muss.

„Ich bin jetzt schon traurig, wenn ich daran denke. Unser Team ist so zusammen gewachsen. Wir vertrauen uns und haben so viel miteinander erlebt“, sagte Berger im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München. Seit fast 15 Jahren steht Berger als Eva Prohacek für die Krimireihe vor der Kamera. Doch jetzt sind ihre Tage als TV-Ermittlerin gezählt. Voraussichtlich noch drei Episoden sollen gedreht werden, dann ist Schluss. 

„Als Schauspielerin muss man streng mit sich selbst sein“, sagte die 74-Jährige. „Eigentlich immer, aber besonders im Alter: Welche Rolle kann ich noch glaubwürdig verkörpern?“ Frau Prohacek sei Beamtin und müsse nun mal irgendwann auch in den Ruhestand gehen.

In ihrem Alter spiele der Beruf eine weniger wichtige Rolle, sagte Berger. „Aber ich bleibe in unsere Filmfirma, die Sentana-Filmproduktion, eingebunden“, sagte sie. „Ich denke, nichts bleibt, wie es war, nichts bleibt, wie es ist. Ich spiele keine schönen, jungen Liebhaberinnen mehr - schon lange nicht mehr - und ich werde in einigen Jahren etwas anderes spielen, als ich heute spiele - wenn ich Lust zum Spielen habe.“ 

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Am Samstag (23. April) zeigt das ZDF eine neue Folge von „Unter Verdacht“ mit dem Titel „Ein Richter“.

dpa

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