Ein Vergleich der Castingshows

Das sind die Unterschiede von "The Voice Kids" und "Dein Song" 

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Sie bewerten den Gesang bei „The Voice Kids“: (von links) Max Giesinger, Larissa Kerner, Nena und Mark Forster. 

Kinder mit außergewöhnlichen Stimmen und musikalischem Talent sind momentan häufig im Fernsehen zu sehen. Zwei Sendungen im Vergleich. 

Auf Sat.1 läuft „The Voice Kids“ (sonntags, 20.15 Uhr), im Kika zeigen bei „Dein Song 2018“ (werktags, 19.25 Uhr) Kinder ihr Können. Die Castingshows sind sehr unterschiedlich.

Das Format

Dein Song: Die Castingshow ist ein Komponistenwettbewerb, die 9- bis 18-jährigen Teilnehmer bewerben sich mit einem selbst geschriebenen Lied. In der laufenden Staffel wurden die 16 besten Einsendungen der Jury vorgestellt. Die besten Bewerber werden entweder direkt ins Finale geschickt oder in das Komponistencamp nach Ibiza eingeladen, wo sie gemeinsam mit einer Band an ihrem Lied arbeiten. 

Dort entscheidet sich, wer einen der acht Finalplätze bekommt. Im Live-Finale (Freitag, 16.3.) stimmen die Zuschauer am Telefon für ihren Favoriten ab. Insgesamt hat der Wettbewerb eine Länge von einem Jahr. Der Sieger bekommt 5000 Euro musikalische Nachwuchsförderung.

The Voice Kids: Hier geht es um das Gesangstalent der Kinder, die zwischen 7 und 14 Jahre alt sein dürfen. Sie singen als Erstes bei den „Blind Auditions“ vor der Jury, die auf umgedrehten Stühlen sitzt. Gefällt ihnen eine Stimme, drücken sie auf einen roten Buzzer und der Stuhl dreht sich um. Das Kind darf sich dann ein Jurymitglied aussuchen und kommt zu ihm ins Team. Dort wird es von dem Coach auf die „Battles“ vorbereitet, in denen die Kinder direkt gegeneinander antreten. Die schwächeren Sänger müssen gehen. Es folgen Halbfinale und Finale.

Der Sieger bekommt 15.000 Euro Ausbildungsförderung und einen optionalen Plattenvertrag mit Universal Music.

Die Jury

Die Jury der Sendung „Dein Song“: (von links) Ole Specht, Laith Al-Deen, Stefanie Heinzmann und Martin Haas. 

Dein Song: In der aktuellen Staffel bewerten Sängerin Stefanie Heinzmann, Produzent Martin Haas, Sänger Ole Specht und Musiker Laith Al-Deen die Kompositionen. Die Finalisten bekommen zudem jeweils einen Paten, der mit ihnen an ihrem Lied arbeitet. Dazu gehören dieses Jahr unter anderem Matthias Schweighöfer und Alexander Klaws.

The Voice Kids: Hier sind die Jurymitglieder gleichzeitig die Coaches der Kinder: In diesem Jahr die Sänger Mark Forster und Max Giesinger sowie Sängerin Nena zusammen mit ihrer Tochter Larissa Kerner.

Der Charakter

Dein Song: Im Mittelpunkt stehen die Kompositionen, für jede Präsentation vor der Jury und die Arbeit am Lied nimmt sich der Sender Zeit. Es werden aber auch Videos vom Leben der Kinder zu Hause gezeigt, und im Camp wird jeder Teilnehmer ausführlich vorgestellt. Zwischendurch gibt es dort Aktivitäten wie Surfen. Dramatisch wird es teilweise auch, so wird beispielsweise vor Entscheidungen entsprechende Musik eingespielt und Zeitlupen der Kinder werden gezeigt.

The Voice Kids: Vor allem bei den Blind Auditions stehen die Jurymitglieder sehr im Fokus, da sie sich betont witzig darum streiten, welche Kandidaten zu ihnen ins Team kommen. Es werden zudem mehr Emotionen gezeigt, so sind die Reaktionen der Eltern auf die Auftritte ihrer Kinder zu sehen, bei denen meist Tränen fließen.

Der Umgang

Dein Song: Mit den Kindern wird sehr freundlich umgegangen. Sie bekommen ausführliche und konstruktive Kritik, aber auch viel Lob und werden immer dazu ermuntert, weiter Musik zu machen, selbst wenn sie nicht weiter kommen. Auch die Moderatoren Johanna Klum und Bürger Lars Dietrich versuchen, ihnen Sorgen zu nehmen.

The Voice Kids: Auch in dieser Sendung ist der Umgang mit den Kindern sehr nett. Die Coaches albern viel herum, machen Komplimente und bringen die Kandidaten zum Lachen. Wenn sie jemanden nach Hause schicken, dann mit freundlichen Worten und nicht mit harscher Kritik.

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