Sonntag um 20.15 Uhr

Vorschau auf den Bremer Tatort: Ermittler zwischen zwei Frauen

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Kommen sich näher: Maria Voss (Nadeshda Brennicke) lässt sich von Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) trösten. 

Ein abgetrennter Finger und Schreie zwischen Schmerz und Betteln. Was als Kriminalfall anfängt, wird schnell zu einem packendem Psychodrama. Fragen und Antworten zum neuen Bremer „Tatort: Zurück ins Licht“.

Worum geht es im „Tatort“ von Regisseur Florian Baxmeyer?

Die Kommissare Inga Lürsen (Sabine Postel) und Nils Stedefreund (Oliver Mommsen) finden nur noch einen Finger von dem Chef eines großen Pharmaunternehmens. Laut seiner Frau Judith Bergener (Victoria Fleer) hatte er sich schon vor Monaten abgesetzt.

Verdächtige gibt es viele, da schnell feststeht, dass das Opfer nicht gerade vermisst wird. Seine Gattin hatte ihn nur noch mit größtem Widerwillen ertragen und ist direkt nach seinem Verschwinden mit seinem besten Freund im Bett gelandet. Vor allem eine Frau rückt ins Visier der Ermittler und kommt Stedefreund näher, als seiner Kollegin lieb ist. Die charismatische Pharmareferentin Maria Voss (Nadeshda Brennicke) verhalf der Firma zu Millionenumsätzen, bevor sie pleite ging. Sie war die Letzte, die mit dem Opfer Kontakt hatte.

Welche Herausforderungen gibt es?

Vor allem der sonst so ruhige Kommissar Stedefreund wird auf die Probe gestellt. Er kann der rätselhaften Maria Voss nicht lange widerstehen und das, obwohl er gerade mit seiner nicht weniger seltsamen Freundin das Thema Familiengründung durchmacht. Schauspielerische Herausforderung für Oliver Mommsen: Nacktszenen, die alles enthüllen.

Was hat es mit der Frau in Rot auf sich?

Um sie dreht sich alles: Nadeshda Brennicke spielt die bipolare Figur der Maria Voss, die nach einem Unfall am Tag des Mordes monatelang im Koma lag. Die Ärzte sagten ihr, sie könnte nie wieder laufen, doch mit schier unmenschlicher Willenskraft kämpfte sie sich „zurück ins Licht“, wie sie sagt. Mit der gleichen Intensität will sie jetzt ihr altes Leben zurück. Wird sie dafür auch Menschenleben aufs Spiel setzen?

Die Kritik lesen Sie ab Sonntagabend auf www.hna.de

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