ARD, Sonntag, 20.15 Uhr

Vorschau auf den Weimarer "Tatort": Ein Leichenfund am Hochofen

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Wird bedroht: Kira Dorn (Nora Tschirner).

Nur Tiger dressieren sie nicht: Siegrid und Roy heißt das schräge Geschwisterpaar im Zentrum des neuen Weimarer „Tatort“ von Gregor Schnitzler – das erinnert an die illustren Las-Vegas-Künstler.

Skurril wird es im dritten Fall der Ermittler Lessing (Christian Ulmen) und Kira Dorn (Nora Tschirner) erneut, dafür steht das Autorenduo Murmel Clausen und Andreas Pflüger, das auch die ersten Folgen entwickelte.

Worum geht es in der Folge „Der treue Roy“? 

Die Kommissare werden zur Leiche eines Mannes gerufen, der in der mehrere Hundert Grad heißen Schlacke an einem Hochofen gestorben ist. Es scheint sich um den Stahlarbeiter Roy (Florian Lukas) zu handeln. Seine Schwester Siegrid (Fritzi Haberlandt) beschwört die tolle Geschwisterliebe herauf, doch die Kommissare decken schnell auf, dass das Verhältnis zutiefst zerrüttet war.

Was ist so skurril daran? 

Das kann man am besten mit einer kleinen Auflistung deutlich machen: Roy führt Tagebuch auf Lottoscheinen, schreibt aber in Spiegelschrift. Sein bester Freund hat ein Bein verloren, heißt seitdem Flamingo und lebt in einer Tankstelle. Und: Es werden Kalauer mit dem thüringischen Ort Lederhose gemacht.

Die Kommissare sind ein Paar mit Kind. Wie wird diese Handlung weitererzählt? 

Nur am Rande, sonst könnte es gehörig nerven. Es geht um die Frage, ob man sich ein Haus in Weimar kauft. Heimisch wird dort nun auch der „Tatort“, teilte der MDR mit. Als „Event-Tatort“ für einmal im Jahr angelegt, sollen Lessing und Dorn künftig zwei Folgen pro Jahr bestreiten. Das Format Krimikomödie ist angesagt.

Lohnt sich denn das Einschalten? 

Ja, trotz aller Komik wird seriös ermittelt und die Story ist hübsch wendungsreich.

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