Protest führt zu Programmausfällen

Warnstreik beim WDR: Radiomoderatoren von „1Live“ bleiben stumm

+
Im WDR-Radioprogramm ist es am Freitag durch Warnstreiks zu Ausfällen gekommen.

Wegen eines Warnstreiks verzichtete der WDR-Sender 1Live in den frühen Morgenstunden eine Stunde lang auf jegliche Redebeiträge und sendete stattdessen nur Musik.  

Köln - Nach Angaben des Senders gab es am Freitag um 7.00 Uhr und um 7.30 Uhr keine Nachrichten beim Jugendsender 1Live. Die Moderatoren seien im Studio gewesen und hätten den Streik thematisiert, ansonsten habe 1Live zwischen 7.00 und 8.00 Uhr Musik gesendet. 

Bei WDR 2, WDR 3, WDR 4 und WDR 5 sei es laut Sender zu keinen Ausfällen gekommen. Statt der üblichen zwei unterschiedlichen Nachrichtenformate sei zwischen 7.00 und 8.00 Uhr lediglich ein Format auf diesen vier Wellen gelaufen. Hintergrund der Aktionen waren die laufenden Tarifverhandlungen, die am Freitag in die fünfte Runde gingen.

Rund 400 Journalisten beteiligten sich an der Aktion

Nach Angaben des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV) beteiligten sich an den Aktionen allein in Köln etwa 400 feste und freie Mitarbeiter, dazu seien etwa 90 weitere Teilnehmer in den Lokalstudios gekommen, vor allem in Wuppertal und Duisburg. Die zentrale Nachrichtenredaktion des Hörfunks in Köln habe von 7.00 bis 12.00 Uhr komplett die Arbeit niedergelegt, so dass die Nachrichten von einem Ersatzteam produziert worden seien, sagte eine DJV-Sprecherin.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.