Moderator verdrängt Kinder-Kultsendung

Wegen Mross: Erfinder der "Maus" sauer auf ARD

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Die Maus (links) muss Stefan Mross weichen. Das passt ihrem Erfinder gar nicht.

Rust/Berlin - "Die Sendung mit der Maus" genießt bei Kindern wie bei Erwachsenen Kultstatus. Doch weil der ARD Moderator Stefan Mross wichtiger ist, muss das orangefarbene Nagetier weichen.

Armin Maiwald (rechts) mit der Maus.

Mehr Sendezeit für Stefan Mross - das stimmt den „Maus“-Erfinder Armin Maiwald (74) ärgerlich. Der 38-jährige Volksmusiker bekommt in den letzten drei Ausgaben seiner ARD-Mittagsshow „Immer wieder sonntags“ ab 10.03 Uhr eine halbe Stunde mehr Sendezeit (bis 12.00 Uhr). Deshalb wird die „Sendung mit der Maus“ (bisher immer um 11.30 Uhr) auf 9.30 Uhr vorverlegt.

„Ich habe das Gefühl, die ARD vergrault sich da selbst die eigenen zukünftigen Zuschauer“, sagte Maiwald in einem Gespräch mit dem Kölner „Express“. „Die „Maus“ ist häufig verlegt worden, bis wir dann vor weit über zehn Jahren auf diesen Sendeplatz um halb zwölf gekommen sind. Daran hat man sich jetzt gewöhnt, Kinder sind da ja sehr konservativ.“

Mross darf am kommenden Sonntag zum ersten Mal länger ran. Als Grund gab der zuständige Südwestrundfunk (SWR) ein Dreifach-Jubiläum an: „Immer wieder sonntags“ läuft im 20. Jahr, Mross moderiert die Sendung im 10. Jahr. Zudem steht der Oberbayer seit 25 Jahren als Musiker auf der Bühne. Am 5. Oktober strahlt die ARD eine Jubiläumsshow aus. Sie wird am 4. September im Freizeitpark Rust (Baden-Württemberg) aufgezeichnet.

dpa

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