Vorschau auf den ARD-Krimi

Mit vollem Körpereinsatz im Weimarer "Tatort: Der kalte Fritte" 

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Explosives Finale im Steinbruch: Fritte (Andreas Döhler) und Kommissarin Kira Dorn (Nora Tschirner) rennen um ihr Leben. 

Hinter der idyllischen Fassade der schönen Stadt Weimar schlummern nicht nur kulturelle Schätze, sondern auch menschliche Abgründe von unvorstellbarem Ausmaß. Unsere Vorschau auf den Tatort in der ARD.

Zumindest im „Tatort: Der kalte Fritte“ ist das so. In dem trumpft Regisseur Titus Selge mit einem großen Ensemble auf.

Um was geht es im „Tatort: Der kalte Fritte?“

Bei einem Einbruch in seine Weimarer Villa wird der Milliardär Alonzo Sassen ermordet. Seine junge Frau Lollo erschießt den Täter – offenbar in Notwehr. Die Kommissare Kira Dorn (Nora Tschirner) und Lessing (Christian Ulmen) beobachten Lollo, die danach in einem Bordell Arbeit sucht. Das Rotlicht-Etablissement wird von Fritte Schröder (Fritjof Schröder) geführt. Dessen Bruder Martin (Sascha Alexander Gerak) betreibt in der Nähe Weimars einen Steinbruch. Der Steinbruch ist einer von zwei potenziellen Standorten für ein „Goethe-Geomuseum“. Der Verkauf des Geländes wäre die finanzielle Rettung der Schröders. Doch der Milliardär Sassen hatte angekündigt, der Stadt ein Grundstück in Weimars bester Lage, am Frauenplan, zu schenken, um das Museum dort errichten zu können. War das sein Todesurteil?

Was ist das Besondere an dem Fall?

Der Mord am Milliardär Sassen führt die Kommissare an ungewöhnliche Orte: vom örtlichen Steinbruch über das Rotlicht-Etablissement „Chez Chériechen“ bis in die Bauhaus-Universität Weimar. Neben kombinatorischen Fähigkeiten und ermittlerischem Feingefühl ist auch voller körperlicher Einsatz – von Kira Dorn – gefragt. Außerdem haben die verheirateten Ermittler eine Aussprache mit der Kitaerzieherin ihres Sohnes vor sich und Udo Stich (Hermann Beyer) führt als Vater des Kommissariatsleiters einiges im Schilde.

Gehen den Ermittlern in dieser Folge die Reime aus?

Den Weimarern ist nichts und niemand heilig. Die Ermittler Dorn und Lessing sind gewohnt trocken, humorvoll und charmant wie immer, allerdings ist dieser „Tatort“ auch sehr verworren. Man sollte also unbedingt von Beginn an konzentriert dabei bleiben, um der Handlung folgen zu können.

Wer hat sich das alles ausgedacht?

Alleiniger Autor ist Gag-Experte Murmel Clausen, der sonst gemeinsam mit dem Struktur-Experten Andreas Pflüger die bisher fünf Weimarer „Tatort“-Drehbücher geschrieben hat.

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