Im Wiener "Tatort" schnackseln sie gern

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So was haben sie auch noch nicht gesehen: Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) finden einen Musikproduzenten, der beim Sex gestorben ist.

Im Wiener „Tatort" geht es am Sonntag um Sex und den Casting-Wahn. Moritz Eisner und Bibi Fellner reden über ihr Liebesleben und erfahren, dass es bei Musikshows nur Verlierer gibt.

Gerade haben die Wiener „Tatort“-Ermittler Adele Neuhauser und Harald Krassnitzer geklagt, dass sie zu viele Kollegen in der ARD-Krimireihe hätten. „Ich finde es schon ein bisschen übertrieben, dass jetzt jede Kleinstadt ein Team hat“, sagte Neuhauser. Auch manchen Zuschauern sind es mittlerweile zu viele. Bibi Fellner und Moritz Eisner, die nun in "Sternschnuppe" (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD) ihren 13. gemeinsamen Fall lösen, sieht man trotzdem immer wieder gern.

Um was geht es in „Sternschnuppe“? 

Um einen österreichischen Musikproduzenten und Juror einer Castingshow, der wie einst Michael Hutchence von der australischen Rock-Band INXS durch kontrollierten Sauerstoffmangel den ultimativen Orgasmus erleben wollte, dann aber erstickt ist. In seiner Luftröhre finden Eisner und Fellner dann auch noch ein Papier mit einem Liedtext. Bald wird klar, dass der Musikmanager ein Unmensch war und das Casting-System nur Verlierer kennt. „Der einzige Gewinner bei der Show ist der Sender“, sagt Drehbuchautor Uli Brée.

Wer hat sich das ausgedacht?

Während Regisseur Michi Riebl bislang vor allem Filme fürs österreichische Fernsehen gedreht hat, landete Autor Brie mit seinen „Vorstadtweibern“ voriges Jahr auch in Deutschland einen Quotenhit. Wie in der ARD-Serie geht es auch in „Sternschnuppe“ viel ums Schnackseln, wie die Österreicher den Sex nennen.

Eisner und Fellner reden zwischendurch immer wieder über ihr vernachlässigtes Liebesleben. „Ich fände es schon cool, die beiden mal ins Bett zu schicken“, sagt Brée. So weit kommt es Gott sei Dank aber doch nicht.

Und lohnt sich das Einschalten?

Durchaus. „Sternschnuppe“ ist ein konventionell erzählter Wer-war-es-Krimi sowie eine Abrechnung mit den Bohlens dieser Welt. Und dann gibt es noch ein bisschen Illustrierten-Psychologie. Einmal sagt Fellner: „Sag mir, welches Auto du fährst, und ich sage dir, wie du im Bett bist.“

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