Als Anheizer vor der Sendung

Wegen dieses obszönen Witzes wurde Olli Schulz bei Johannes B. Kerner gefeuert

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Olli Schulz und Johannes B. Kerner in der Sendung „Schulz und Böhmermann“. 

Mainz - In der neuesten Folge von "Schulz & Böhmermann" verriet Entertainer Olli Schulz, dass er früher für Johannes B. Kerner gearbeitet hat. Nachdem er dem Publikum einen schmutzigen Witz erzählt hatte, wurde er gefeuert.

Olli Schulz ist für seine große Klappe bekannt. Schon für Joko und Klaas brachte der 46-Jährige die Promis auf dem Roten Teppich auf die Palme: Als Kunstfigur "Charles Schulzkowski" legte sich der angetrunkene Schulz auf der Berlinale mit Gästen, Journalisten und Sicherheitskräften an, bis er schließlich von der Veranstaltung flog. 

Schon vor seinem Job als Sidekick bei „Circus Halligalli“ bekam der Singer-Songwriter wegen seiner großen Klappe häufig Ärger. In der siebten Ausgabe der ZDF-Sendung "Schulz & Böhmermann", in der Sandra Maischberger, Bettina Rust, Gert Skobel und auch Johannes B. Kerner zu Gast waren, plauderte Olli Schulz nun aus dem Nähkästchen. Denn gerade als Studiogast Kerner vorgestellt wurde, kam der Moderator mit einer alten Geschichte um die Ecke: 

"Ich freue mich besonders, jemanden da zu haben, der mal ganz kurze Zeit sogar mein Chef war", beginnt Schulz. Früher habe er als Einheizer bei Sat.1 für Johannes B. Kerner die Zuschauer auf die Sendung vorbereitet. Doch schon nach zwei Folgen flog Schulz raus - wegen eines Penis-Witzes. Zuerst wollte der 46-Jährige den Witz gar nicht erzählen, erst auf drängeln von Kollege Jan Böhmermann versprach Schulz: "Am Ende der Sendung werde ich diesen Witz erzählen." 

Dieser Witz kostete Olli Schulz den Job bei Kerner

Und tatsächlich: Kurz vor Sendeschluss packte Olli Schulz dann aus. Hier ist der Witz (im Video ab Minute 58:30), der Olli Schulz bei Kerner den Job kostete: 

"Uwe hat seit sieben Jahren eine Schildkröte und hat ihr das Sprechen beigebracht. Eines Tages sagt die Schildkröte: Uwe, ich will mal mit dir ins Porno-Kino, bei dir läuft ja nichts zuhause. Meint Uwe so: Na gut, dann nehme ich dich mit ins Pornokino. Damals in Hamburg hatten die Pornokinos noch keine Kabinen. Das ist ein großes normales Kino gewesen, wo die Leute in Reihen saßen und an sich rumgespielt haben, während der Film lief. Uwe kauft sich eine Karte, hat die Schildkröte in die Hosentasche gesteckt, setzt sich in eine Reihe. Das Porno-Kino war leider sehr gut besucht an diesem Tag. Die Schildkröte flüstert: Uwe, Uwe, ich kann den Porno schon hören, hol mich hier raus. Uwe meint: Das kann ich nicht machen, du bist eine Schildkröte, wenn ich dich hier raushole, sehen mich die Leute und denken, ich bin ein Perverser. Meint die Schildkröte: Dann knabber ich mir ein Loch durch die Hosentasche und du mach den Schlitz auf ich guck da so durch. Und dann meint Uwe: Was für eine bescheuerte Idee, mach ich nicht. Schildkröte: Doch bitte, ich will jetzt den Porno sehen, ich will sehen, wie ihr Menschen Liebe macht. Also: Uwe macht den Schlitz auf, die Schildkröte knabbert das Loch, guckt mit dem kleinen Köpfchen da durch, sieht den Porno und freut sich diebisch. Nebenan sitzt ein Pärchen. Sagt sie zu ihm: Du, guck mal Schatz, der Mann neben uns hat gerade seinen Penis aus der Hose geholt. Meint er: Ja, ist doch normal, wir sind ja im Porno-Kino. Meint sie: Ja ja, aber sein Ding frisst Chips." 

Großes Lachen in der Runde. Doch was sagte wohl Studiogast Johannes B. Kerner zu dem Vorfall in seiner damaligen Show? Kerner stellte lachend fest: Olli Schulz sei nicht wegen des schmutzigen Witzes gefeuert worden. "Er war einfach zu lang", so der TV-Moderator.

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