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Hartz und herzlich: Schock bei Martin und Manja – Wohnung von Einbrechern verwüstet

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich“ - In Rostock gibt es für das Paar Martin und Manja ein böses Erwachen. In die 4-Zimmer-Wohnung wird eingebrochen. Die beiden sind ratlos wie das passieren konnte.

„Hartz und herzlich“ in Rostock. Der Stadtteil Groß-Klein ist durch die RTLZWEI Sendung bekannt geworden. Noch immer stehen hier einige Plattenbauten aus DDR-Zeiten, die das Bild der Region prägen. Im Januar 2022 feiert das „Hartz und herzlich“*-Format die Ausstrahlung der fünfzigsten Episode. „Hartz und herzlich“ hat vor allem mit der Dokumentation über die Mannheimer Benz-Baracken Aufsehen erregt, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Erneuter Einbruch bei Kultpaar

Doch nicht nur die Mannheimer Elvis und Katrin* sind ein Kultpaar, auch Manja und Martin faszinieren die Zuschauer. Das Rostocker Format zeigt das wahre Leben mit Hartz IV, Geldsorgen, Streit, Familie und nachbarschaftliche Unterstützung. Vor allem diejenigen, die nicht viel haben, schätzen ihre Gemeinschaft sehr.

Rund 14.000 Bewohner hat der Stadtteil Groß-Klein. Besonders bekannt sind Sandra und das verlobte Paar Manja und Martin. Das ungleiche Paar hat nicht nur einen Altersunterschied von 15 Jahren, sondern auch ein schweres Schicksal. Die 46-jährige Manja sitzt seit 2009 im Rollstuhl aufgrund ihrer Erkrankung an Multipler Sklerose.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Während Manja und Martin auf Geburtstag sind - Einbruch in Wohnung

Im Blockmacherring der Stadt Groß-Klein kommt es in Episode 32 der 3. Staffel zu einem Einbruch. Vor zwei Jahren kam es bereits zu einem versuchten Einbruch, doch dieses Mal schlagen die Einbrecher tatsächlich zu. Martin zeigt die aufgebrochene Haustür und berichtet über das Chaos in seiner Wohnung. Das gesamte Wohnzimmer ist verwüstet. DVDs wurden aus dem Regal geworfen, der Wasserkocher wird geklaut und auch sein Handy wurde mitgenommen.

Der Schock sitzt bei Martin und Manja tief. Zum Zeitpunkt der Tat sind die beiden auf einem Geburtstag von Freunden. Erst gegen 5 Uhr morgens kommt das Paar wieder nach Hause und entdeckt die aufgebrochene Tür. Ihre Nachbarn wollen von dem Vorfall nichts mitbekommen haben.

„Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock“: Ehepaar bleibt auf Einbruchschäden sitzen

Der Einbruch ist jedoch kein unbekanntes Phänomen in den Plattenbauten in Rostock. Die Polizei vermutet sogar eine Einbruchbande, da solche Vorfälle oft auftreten. Neben dem Wasserkocher und Martins Handy ist auch der Haustürschlüssel nicht mehr aufzufinden, daher muss jetzt das Schloss ausgetauscht werden. Vor allem Manja macht sich seit dem Einbruch Sorgen um ihre Sicherheit.

Da die Haustür, mitsamt Rahmen und Schloss beschädigt ist, kümmert sich Martin nun um ein neues Schloss und nötige Reparaturen. Mithilfe seines Namensvetters und gutem Freund Martin setzt er dieses Projekt schnell um. Die Kosten für das neue Schloss muss das Paar selbst tragen. Als Hartz-IV-Empfänger sind zusätzliche Ausgaben wie diese eine besonders schwere finanzielle Belastung.

Doch warum melden die Rostocker den Vorfall nicht ihrer Versicherung? Da Martin die Tür nicht abgeschlossen habe, wie er hinzufügt, bekomme er die Kosten der Reparatur und den Ersatz der gestohlenen Dinge nicht erstattet. Manja und Martin bleiben also auf dem Schaden sitzen. Der 31-Jährige ärgert sich besonders über seinen Fehler. Womöglich habe der Einbruch dadurch verhindert werden können.

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Kleiner Lichtblick – Manja bekommt behindertengerechtes Bad

Einen Lichtblick gibt es dennoch für die Rostocker: Der Antrag auf Sanierungsarbeiten des Badezimmers ist genehmigt und Manja bekommt nun endlich ein barrierefreies und behindertengerechtes Bad. Die 46-Jährige ist aufgrund ihrer Multiplen Sklerose Erkrankung auf einen Rollstuhl angewiesen.

Manja freut sich sehr über die Zusage und kann ihren Alltag somit ohne Sorge gestalten. Dafür nimmt das Paar auch die langen Bauarbeiten in ihrer Wohnung in Kauf. Die Unannehmlichkeiten seien es ihnen dennoch wert. (lrq) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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