Promi-Special

WWM: Burka-Blamage für Klöckner

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Der Koch Tim Raue, die CDU-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, Julia Klöckner, der Sänger Mark Forster und der Sportkommentator Frank Buschmann waren diesmal die Kandidaten bei Günther Jauchs WWM-Promi-Special.

Berlin -  Bei Günther Jauch quizzten am Donnerstagabend wieder vier Prominente für den guten Zweck. CDU-Politikerin Julia Klöckner wäre fast frühzeitig gescheitert - ausgerechnet an einer Frage zur Burka.

Dreimal 64.000 Euro Gewinn, einmal 125.000 Euro - so lautet die Bilanz der 33. Prominentenausgabe von Günther Jauchs RTL-Quiz „Wer wird Millionär?“ am Donnerstagabend. Sportkommentator Frank Buschmann (52) erspielte für die Aktion „RTL - Wir helfen Kindern“ 125.000 Euro. Julia Klöckner (43), CDU-Landesvorsitzende in Rheinland-Pfalz, der Koch Tim Raue (42) sowie Sänger Mark Forster (32) schafften jeweils 64.000 Euro. Ergibt zusammen: 317.000 Euro für den guten Zweck.

Klöckner, die sich für ein Burka-Verbot einsetzt, drohte schon bei der 1000-Euro-Frage das Aus - ausgerechnet bei einer Frage, in der es um das umstrittene Kleidungsstück ging. Sie lautete: „Käme es hierzulande zum Burka-Verbot, träfe das vor allem eine „Punkt 12“-Moderatorin, denn sie hieße dann ...? A: Sandra ng, B: Petra ft, C: Katja rd, D: Olga lb?“ Die verwirrende Fragestellung brachte die Politikerin kurzzeitig völlig aus dem Konzept. Hilfesuchend wandte sie sich an ihre Mitstreiter, und nur, weil das sonst verbotene Vorsagen bei den Promi-Specials nicht ganz so eng gesehen wird, kam die 43-Jährige schließlich auf den Trichter. Richtig ist C, denn gemeint war natürlich Katja Burkard (51). 

Dank der Flüsterpost schaffte es Klöckner schließlich bis zur 125.000-Euro-Frage: „In der Liste der häufigsten Familiennamen kommt hierzulande nach lauter Berufsbezeichnungen als erstes Eigenschaftswort der Name...? A: Groß, B: Klein, C: Lang, D: Jung.“ Ihr Telefonjoker, der ARD-Literaturkritiker Denis Scheck, riet ihr zu D - doch Klöckner wollte das Geld nicht leichtfertig aufs Spiel setzen und gab auf. (B ist die richtige Lösung.)

„Buschi“ offenbart Wissenslücken bei Kinderbüchern

Sport-Experte Buschmann hätte sogar mit 500.000 Euro nach Hause gehen können, wäre er bei dieser Frage auf die korrekte Lösung gekommen: „Wer behauptet, ein einziges Mädchen sei nützlicher als zwanzig Jungen? A: Peter Pan, B: Pippi Langstrumpf, C: Harry Potter, D: Bibi Blocksberg.“ „Buschi“, der bei RTL demnächst in einigen Shows eingesetzt wird, zockte nicht und stieg aus - die richtige Antwort ist A.

Sänger Mark Forster („Au revoir“) ging bei der 125.000-Euro-Frage kein Risiko ein. „Wer sucht hin und wieder einen sogenannten Gewinnungsraum auf? A: Honigbienen, B: Goldschürfer, C: Börsenmakler, D: Samenspender.“ Forster rief mit Notar Christoph Schmidt seinen Telefonjoker an, der sich auf die falsche Antwort festlegte: A, Honigbienen. Richtig ist aber D - Forster machte sich mit 64.000 Euro vom Acker.

Gnaden-Ersatzfrage für TV-Koch Raue

Am kniffligsten war es für Koch Raue, der auf den krankheitsbedingt fehlenden Kollegen Tim Mälzer verzichten musste und bis zur 64 000-Euro-Frage gelangte: „Welche Instrumente werden in den Größen 4/4, 7/8, 3/4, 1/2 oder 1/4 verkauft? A: Querflöten, B: Trompeten, C: Klaviere, D: Konzertgitarren.“ Sein Telefonjoker, Musikmanager Till Janczukowicz, tippte falsch auf A, Raue durfte noch Mälzer anrufen, der musste aber passen. Richtig ist D.

Trotzdem - es ging ja um einen guten Zweck - durfte Raue wegen der erschwerten Bedingungen noch eine Ersatzfrage lösen: „Wer muss sich von Berufs wegen am ehesten mit Geschmacksmustern befassen? A: Patentanwalt, B: Teppichhändler, C: Allergologe, D: Restaurantkritiker“. Das wusste der Koch: A.

dpa

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