Show erzürnt spärliches Publikum

Zu wenige Zuschauer: ProSieben setzt „Gameshow-Konferenz“ ab

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Elmar Paulke

Das war wohl nichts. ProSiebens „Gameshow-Konferenz“ verschwindet schon wieder im Giftschrank. Der Grund: Die Quote war mies - und die wenigen Zuschauer sauer. 

München - ProSieben setzt sein neues Format „Gameshow-Konferenz“ nach nur einer Sendung ab, weil zur besten Sendezeit kaum mehr als 500.000 Zuschauer eingeschaltet haben. Das bestätigte der Münchner Privatsender am Sonntag, dem Tag nach der Ausstrahlung der ersten Ausgabe. „Unsere Gameshow-Konferenz hat nur wenige Zuschauer interessiert. Wir nehmen die noch geplanten Folgen aus dem Programm“, hatte der Sender zuvor bereits auf Twitter geschrieben. Im August waren zwei Folgen der Show geplant gewesen.

Das Konzept: ein Zusammenschnitt mehrerer alter ProSieben-Sendungen, zwischen denen im Stil einer Fußball-Konferenzschaltung von Ort zu Ort weitergeleitet wird. Die Moderation hatte Elmar Paulke.

„Hat unsere Zuschauer nicht sonderlich interessiert“

Ein Sprecher sagte der „Bild“: „In der „Gameshow-Konferenz“ wollten wir unseren Zuschauern die besten Momente aus bekannten und erfolgreichen Gameshows in einer neuen Form zeigen. Das hat unsere Zuschauer leider nicht sonderlich interessiert.“

Offensichtlich hatten viele am Bildschirm Live-Übertragungen statt Archivmaterial erwartet. Auf der Facebookseite von ProSieben häuften sich wütende Reaktionen aus dem Publikum. „So zu tun, als wenn der Moderator jetzt gerade live zu den Kommentatoren schaltet, sorry, für wie blöd muss man den Zuschauer halten?“, schrieb ein Nutzer. Eine andere Nutzerin meinte: „Was soll das denn bitte? Ich dachte, es wären Live-Spiele.“

dpa

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