Nina Skrzyszowski über den NDR-„Tatort“

TV-Kritik zum aktuellen Tatort: "Lindholm will sie alle"

LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler)

Es ist eine Welt, die der Öffentlichkeit meist verborgen bleibt. Im zweiten Teil des Doppel-„Tatorts“ aus Hannover „Das goldene Band“ ging es nicht nur um Zwangsprostitution und Korruption, sondern auch um Klüngel.

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Der Mörder in der ersten Folge war gefasst. Doch LKA-Ermittlerin Charlotte Lindholm wollte sie alle. Sie nahm den Kampf gegen die großkotzigen Strippenzieher aus dem Rotlicht-Milieu, die auf einer Herrenparty junge Frauen aus Weißrussland vergewaltigt haben, wieder auf. Erstmals mit der Kripobeamtin Carla Prinz an ihrer Seite.

Es war ein beklemmend echter Fall (Regie: Franziska Meletzky, Buch: Stefan Dähnert), der die hartnäckige Kommissarin emotional an ihre Grenzen brachte. Die Liebe zu dem Journalisten Jan Liebermann (Benjamin Sadler) wurde ihr fast zum Verhängnis – beruflich und privat. Doch nach und nach gewann sie den Kampf gegen die Hannoveraner Schickeria.

Und der Zuschauer blickte durch im Mosaik aus organisierter Kriminalität. Spannend von der ersten bis zur letzten Minute war auch der zweite Teil des Doppel-„Tatorts“. Spätestens jetzt wurde klar: Alles ergibt einen Sinn. Gut, dass die Kommissarin diesmal zwei Folgen Zeit hatte, ihren Fall zu klären.

Von Nina Skrzyszowski

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