TV-Kritik zum Start der "Bauer sucht Frau"-Staffel: Der Rest des Festes

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Auf dem Scheunenfest lernt Marcel aus Immenhausen Tanja (li.) aus Nordrhein-Westfalen und Katja aus Bayern näher kennen.

Fremdscham, ländliche Idylle und liebestolle Landwirte - das ist der Mix, der RTL bei „Bauer sucht Frau“ Einschaltquoten beschert. Eine Kritik von Dorothea Backovic zum Start der sechsten Staffel.

Langweilig wird das nicht, denn zum Staffelauftakt schalteten 7,7 Millionen Menschen ein – Rekord. Das merkwürdige Paarungsverhalten der Hauptdarsteller und der sinnfreie Einsatz von Attributen kommt eben an. Ist doch auch schön: Glotze einschalten, Hirn ausschalten.

Das sind die Kandidaten

"Bauer sucht Frau": Das sind die Kandidaten

Im Liebestaumel waren auch Schäfer Marcel aus Immenhausen und Ackerbauer Willy aus der Nähe von Bad Hersfeld. Der pummelige Marcel entschied sich für eine vollbusige Blondine. Die Brünette ohne Dekolleté ließ er stehen. Willy schleifte eine beleibte Köchin mit Kurzhaarschnitt auf seinen Hof. Schlechter Geschmack ist eben doch nicht das Privileg durchgeknallter Modeschöpfer.

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Den Skandal lieferte jedoch ein anderer: Lämmes. Der zwei Meter große Schafzüchter mit den Theo-Waigel-Gedächtnis-Augenbrauen war scheinbar von der biederen Sekretärin Anne angetan. Scheinbar. Denn auf dem Scheunenfest bediente er sich an den Flirt-Resten seiner Kollegen. Die rassige Moni – verschmähte Wahl des Bio-Bauern Johannes – entsprach wohl eher seinem Beuteschema. Jetzt kommt sie mit zu seinen Schafen. Tja, die Reste sind in Lämmes Fall eben das Beste.                                                dob@hna.de

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