TV-Kritik: "Emotionaler Höhepunkt" - Kristina Marth über den Leipziger Tatort

Ein Paar am Abend seiner Hochzeit und eine stolze Abiturientin: Ermordet - nachdem sie gerade so glücklich waren. Dass die zwei Fälle im gestrigen Tatort zusammenhingen, stand für die Leipziger Kommissare Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke) rasch fest.

Die Suche nach dem Mörder aber kostete Zeit. Erst als seine Kollegin in Lebensgefahr schwebte, kam Keppler dahinter, dass das unerträgliche Glück der anderen das Motiv des Täters war.

Die Zuspitzung am Ende war der Höhepunkt von „Todesbilder“. Es wurde emotional und persönlich zwischen den Ermittlern, deren gemeinsame Vergangenheit stets nur angerissen wird. Ob Kepplers indirektes Liebesgeständnis an Eva dabei nur als Rettungsakt diente oder in den kommenden Folgen noch einmal aufgegriffen wird, blieb offen.

Aber nicht nur die finalen Szenen machten den „Tatort“ sehenswert. Denn auch durch die Spurensuche, die logisch und ohne große Wirrungen war und nebenbei dunkle Geheimnisse der Verdächtigen aufdeckte, gelang Drehbuchautor und Regisseur Miguel Alexandre eine solide und unterhaltsame Folge.

Eine Kritik von Kristina Marth

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