TV-Kritik zum Kieler Tatort: "Grusel garantiert"

Sibylle Canonica war das eiskalte Zentrum dieses Kieler "Tatorts" "Borowski und die Frau am Fenster". Mit Genauigkeit und großer Bildschirmpräsenz spielte sie die Tierärztin Charlotte Delius, die den scheinbar perfekten Mord verübte.

Auf eine subtile Art sehr unheimlich waren diese Figur und ihr Handeln. Grusel garantiert. In beiläufig eingestreuten Details erfuhren wir von Anfang an, wie gnadenlos und wie innerlich vereist diese Person war - ein Verdienst der hintergründigen Erzählweise von Drehbuchautor Sascha Arango und Regisseur Stephan Wagner. Ein hochspannender Fall.

Und dazu kam ein weiterer dicker Pluspunkt dieses Kieler "Tatorts": Sibell Kekilli wurde hier als neue Ermittlerin eingeführt. Und schon mit dem ersten dienstlichen Aufeinandertreffen von Klaus Borowski (Axel Milberg) und Sarah Brandt (Kekilli) in der Kantine (ohne Worte!) wurde klar, dass diese Typenmischung bestens funktioniert und für die Zukunft viel Potenzial birgt. Der bis zur Passivität Bedächtige und die ungeduldig vorpreschende Nachwuchskraft, die ihren Platz erst finden muss: Toll. Ein Team, auf das man sich auch in Zukunft freuen kann.

Von Bettina Fraschke

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