ARD, Sonntag, 20.15 Uhr - Thema sind prügelnde Fußball-Fans

TV-Vorschau zum Rostocker „Polizeiruf“: Diese Polizisten sind am Ende

Sind voll in der Krise: Die Ermittler Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Anneke Kim Sarnau). Foto: ndr

Der Rostocker „Polizeiruf 110“ hat auch schon einmal bessere Zeiten erlebt. Das betrifft allerdings nur die beiden Hauptfiguren und nicht das Format.

Alexander Bukow (Charly Hübner) und Katrin König (Aneke Kim Sarnau) sind vom Leben derart gezeichnet, dass man sich im 15. Fall des NDR-Teams ernsthaft Sorgen um sie macht. Trotzdem ist auch „Einer für alle, alle für Rostock“ wieder sehr, sehr gut.

Der Fall

Lana Cooper

Der Krimi von Autor Wolfgang Stauch und Regisseur Matthias Tiefenbacher beginnt mit einer brutalen Schlägerei zwischen Hardcore-Fußball-Fans. Wenig später wird einer von ihnen vor einen herankommenden Lastwagen geschubst. Verdächtig ist der Ex-Chef der Rostocker Ultras (Lasse Myr), der wegen der Aussage des Getöteten sieben Jahre im Gefängnis saß. Die Polizisten sorgen sich nun um seine Ex (Lana Cooper), die ebenfalls gegen ihn ausgesagt hatte.

Die Ermittler

So fertig wie diesmal sah Charly Hübner als Bukow noch nie aus. Den Schmerz über das Aus seiner Ehe ertränkt er Tag für Tag im Alkohol. Noch schlimmer ergeht es seiner Kollegin König, die in der letzten Folge von einem Gewaltverbrecher beinahe vergewaltigt wurde und nun nicht mehr die Alte ist. Im horizontalen Erzählen sind die Rostocker deutsche Meister.

Die Entdeckung

Die eigentliche Hauptfigur des Films ist jedoch die ehemalige Ultra-Anhängerin Doreen, die als Mutter ein bürgerliches Leben begonnen hat. Ihre immer noch nicht abgekühlte Liebe zum Hardcore-Anführer steht im Mittelpunkt. Lana Cooper spielt ihre Rolle ebenso intensiv wie im Kino-Überaschungs-Hit „Tiger Girl“, wo sie ebenfalls wild um sich prügelt.

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